Ronshäuser Kultur- und Carnevalverein

Prunksitzung war Feuerwerk des Frohsinns

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Agnes Gries: Sie machte als Ehemann aus einer Mücke einen Elefanten.

Ronshausen. In der Prunksitzung des Ronshäuser Kultur- und Carnevalvereins (KCV) brannten die Aktiven einmal mehr ein Feuerwerk des Frohsinns und der überschäumenden Lebensfreude ab.

Den Einsatz der Sänger, Tänzer und Schauspieler, der Büttenredner und Artisten belohnten die 300 Besucher mit tosendem Applaus.

In den Norden zog es die Jecken. Hamburg war das Ziel der närrischen Reise. Auf dem Fischmarkt machten sie Station, besuchten ein Musical und blickten hinter die Kulissen von Sankt Pauli. Auf gleicher Höhe begegneten sich beim Auftakt zwei Kapitäne: Sitzungspräsident Eddy Weiler und Ronshausens Bürgermeister Markus Becker. Der neue Verwaltungschef hatte im Vorjahr schon jede Menge Erfahrung im Kinderfasching gesammelt. Seine Bewährungsprobe bestand er in diesem Jahr auf der großen Bühne. Die Antwort auf die Frage nach seinen sozialen Führungsqualitäten: „Ich ziehe meine Mitarbeiter so schnell über den Tisch, dass sie die Reibungswärme als Nestwärme empfinden.“

Aus einer Mücke machte ein „leidgeprüfter Ehemann“ (Agnes Gries) einen Elefanten. Seine Erkenntnis in der Bütt: Wenn man die Frau braucht, ist sie nie da. Sie vergnügte sich im Sonnenstudio, während er dem Feind, der Mücke, an der Front gegenüberlag. Abgewichen von der Reiseroute waren „Kättchen und Eulalia“ (Katrin Schade und Daniela Kerst). Ihr Ziel war Weimar. Hier wollten sie einen Schreibtisch von Schiller ersteigern, auf dem der Dichter die Maria Stuart „bearbeitet“ und die Räuber verfasst hat („Die vom Finanzamt?“).

Schreckliche Erfahrungen machte ein Mann mit Viagra. Michael Nuhn berichtete, dieses habe ihn zum Erfinder der Jeans mit drei Beinen gemacht.

Als ein verrücktes Paar stellten sich einmal mehr Margarete und Eddy Weiler vor. Er benutzte auf ärztlichen Rat Viagra in den Gehörgängen: „Junge, halt die Ohren steif.“ Sie hatte den Wunsch, mit den Hühnern ins Bett zu gehen. Absturz von der Stange war die Folge.

„Die Unglaublichen“ nahmen den glücklichen Jäger aufs Korn und die Bänkelsänger den Rettungsschirm. Die „Landeier“ wollten keine Schokolade, aber einen Mann. Geschrumpft als Sportfans präsentierten sich die „Hemmungslosen“. Viel Beifall gab es auch für die tollen Auftritte der Tanzgruppen der Küken und Kinder, des Balletts und des Hofballetts sowie der dekorativen Raumfüller und des Männerballetts. (zvk)

Quelle: HNA

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