Grünspange zwischen Bahnhof und Knaresboroughplatz bietet Raum zum Verweilen

Promenadenweg ist fertig

Neuer Platz für die Skulpturen: Uwe Hassl neben einem Objekt, das in seiner rostigen Gestalt die Vergänglichkeit symbolisieren soll. Links die noch kahlen Fächerplatanen. Foto:  Schankweiler-Ziermann

Bebra. Fast unbemerkt ist die viel zitierte Grünspange in der Innenstadt Bebras fertig geworden. Sie ist etwas kürzer als ursprünglich geplant und verbindet barrierefrei den kleinen Kreisel/Knaresborough-Platz mit dem Zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB) beziehungsweise dem Bahnhof.

Mitarbeiter des Bauhofs haben die Grünfläche gegenüber dem Gama-Altenzentrum ansprechend bepflanzt: Osterglocken und andere Blumen blühen in Bändern, eine Buchenhecke braucht noch ein paar warme Tage, um auszuschlagen. Noch sind auch die Fächerplatanen kahl, aber schon sind die Sitzplätze als Treffpunkt und Raum für ein Schwätzchen gefragt.

Pflegeintensive Platanen

Wir schlenderten mit Bürgermeister Uwe Hassl über die neue Verbindung. Die Bäume würden später einmal schön aussehen, sie müssten aber auch jedes Jahr geschnitten werden, sagte Hassl. Dies sei schwierig, da der Bauhof dreieinhalb Mitarbeiter weniger habe als im vergangenen Jahr und ein Mann mit Rasenmähen beschäftigt sei. Im Zweifel schneide er die Bäume selbst, „wie zu Hause“.

Auch die Rostskulpturen des Rotenburger Bildhauers Martin Jähde haben hier einen neuen Standort gefunden. Jähde hat selbst die neue Positionierung festgelegt. Noch begrünt werden soll die Schallschutzwand hinter dem Aldi, erklärte Hassl. Wenn die Platanen größer sind, dienen sie als Überdachung und Schattenspender für den Promenadenweg.

Von Gudrun Schankweiler-Ziermann

Quelle: HNA

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