Nach dem Grubenunglück am Dienstag

Die Pressekonferenz in Unterbreizbach zum Nachlesen

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Unterbreizbach. Einen Tag nach dem tragischen Grubenunglück an der hessisch-thüringischen Landesgrenze ist das Bergwerk noch immer voller giftiger Gase. Am Mittag gab es eine Presskonferenz. Hier finden Sie den Liveticker zum Nachlesen.

+++ 13.11 Uhr +++

Die Pressekonferenz ist beendet. Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier.

+++ 13.10 Uhr +++

Alle verunglückten Bergleute kommen aus Thüringen.

+++ 13.08 Uhr +++

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Alle Bergleute hatten laut Gering Selbstretter und Gas-Messgeräte dabei. Die Toten seien nur wenige Meter vom Schacht entfernt gefunden worden.

+++ 13.07 Uhr +++

Für die Zukunft sollen Sicherheitsvorkehrungen beim Sprengen überprüft werden. In anderen Gruben werde derzeit noch nach den derzeitigen Vorkehrungen gearbeitet.

+++ 13.05 Uhr +++

Laut Gering werde es mehrere Tage dauern, bis wieder Menschen in die Grube können. Diese müsse erst belüftet werden.

+++ 13.01 Uhr +++

Vor der Sprengung gab es geologische Untersuchungen. Danach war das Unglück nicht absehbar.

+++ 12.59 Uhr +++

Die Kumpel waren sieben Kilometer von der Sprengstelle entfernt.

+++ 12.57 Uhr +++

Gerling spricht von riesigen Gasmengen, die ausgetreten sind. Die überlebenden Bergleute haben von einem Schutzraum aus schnell über Funk mitteilen können, was passiert ist.

+++ 12.56 Uhr +++

Steiner und Lieberknecht haben die PK verlassen. Werksleiter Rainer Gerling stellt sich den Fragen der Journalisten.

+++ 12.55 Uhr +++

Die drei Bergleute, die ums Leben kamen, hätten es wahrscheinlich nicht mehr geschafft, ihre Schutzmasken aufzusetzen. Die genaue Todesursache der Bergleute ist noch nicht bekannt. K+S will sie bekannt geben, wenn die Ergebnisse vorliegen.

+++ 12.53 Uhr +++

Eine Gefährdung für die Menschen über Tage liegt laut Steiner nicht vor. Es werde nun Untersuchungen geben, was genau in der Grube passiert sei. Ermittlungen sollen Einzelheiten klären. Man werde sich außerdem um die Angehörigen kümmern.

+++ 12.52 Uhr +++

Der Vorstandsvorsitzende von K+S, Norbert Steiner, spricht den Angehörigen sein Beileid aus. Außerdem sagt er, die Bergleute hätten sich in einem Bereich aufgehalten, der nach menschlichem Ermessen als sicher galt. Sein Dank gelte den Rettern.

+++12.51 Uhr +++

Lieberknecht spricht von Gefühlen und davon, dass eine Trauerfeier geplant sei. Einzelheiten seien aber noch nicht bekannt.

+++ 12.48 Uhr +++

Ministerpräsidentin Lieberknecht: Anfangs gab es noch Hoffnung, dass alle überlebt haben. Die hat sich aber leider zerschlagen. "Es ist ein Schock, der Tühringen erfasst hat", sagt Lieberknecht.

+++ 12.47 Uhr +++

Eben noch hatte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht einen Kranz am Werktor niedergelegt.

+++ 12.44 Uhr +++

Die Pressesprecherin von K+S kommt. Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, der Vorstandsvorsitzende von K+S, Norbert Steiner, und Werksleiter Rainer Gerling folgen.

+++ 12.20 Uhr +++

Eigentlich sollte es um 12 Uhr losgehen. Noch lassen die Teilnehmer allerdings auf sich warten. Eine Begründung gibt es nicht.

Fotos vom Unglücksort

Grubenunglück in Unterbreizbach

+++ 12.10 Uhr +++

Das Interesse richtet sich auf die Teilnehmer - Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und der Vorstandsvorsitzende von K+S, Norbert Steiner. Sie werden Stellung nehmen zu dem schweren Grubenunglück vom Dienstag, bei dem drei Bergleute in 700 Meter Tiefe ums Leben kamen

+++ 11.55 Uhr +++

Es ist ein riesiger Medienauftrieb am Ort der Pressekonferenz: Mehrere Übertragungswagen, mehr als 50 Pressevertreter, zahllose Kameramänner.  

Von Jan-Christoph-Eisenberg und Marie Klement

Quelle: HNA

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