Ortsumgehung Lispenhausen – Fraktionsvorsitzende appellieren an die Rotenburger

Politiker: Alle sollen abstimmen

Rotenburg. Alle drei Fraktionen in der Rotenburger Stadtverordnetenversammlung rufen gemeinsam zu hoher Abstimmungsbeteiligung beim Bürgerentscheid über die Ortsumgehung Lispenhausen am Sonntag, 2. Juni, auf.

Der Bürgerentscheid wurde von der InitiativePro Rotenburger Fuldaaue initiiert und behandelt den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 29. Oktober 2012, in dem der Planungsvariante 1 a zugestimmt wird.

Die Fraktionsvorsitzenden Manfred Knoch (SPD), Jonas Rudolph (CDU) und Hartmut Grünewald (UBR) fordern alle Rotenburger auf, am Bürgerentscheid teilzunehmen, um so ein repräsentatives Ergebnis zu erhalten.

Die Stadtverordneten hatten sich in zwei Sitzungen mit der geplanten Ortsumgehung Lispenhausen befasst. Einstimmig wurde 2012 den bisherigen Planungsentwürfen von der Planungsbehörde Hessen Mobil zugestimmt. Genehmigt sei der Entwurf auch von der Bundesregierung als Träger der Straßenbaulast, heißt es in der gemeinsamen Presseerklärung.

Nach einer erneuten Debatte im Zuge des Bürgerbegehrens bestätigte die Stadtverordnetenversammlung in diesem Jahr einstimmig ihren Beschluss.

Derzeit sei das von den Gegnern der Ortsumgehung abgelehnte Planungsverfahren ohne Alternativen - so sehen es jedenfalls die Fraktionsvorsitzenden. Die Alternativlosigkeit sei bei mehreren Gesprächen mit dem für Hochwasser- und Naturschutz zuständigen Regierungspräsidium in Kassel festgestellt worden. (red/sis)

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Quelle: HNA

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