Großes Baufeld in der Bebraer Innenstadt wird in dieser Woche für Baufirmen abgesperrt

Platz für Handelszentrum

Aus Parkplatz wird Baufeld: Die bisherigen Stellflächen im Bereich des ehemaligen Bahnsozialwerkes fallen am Mittwoch ab Mitternacht weg. Foto: Schankweiler-Ziermann

Bebra. Die Umgestaltung der Bebraer Innenstadt geht weiter. Nachdem mit der Öffnung der neuen Südspange die Verkehrsführung seit dem 23. Juli grundlegend geändert worden ist, soll nun als nächster Meilenstein der Stadtsanierung das neue Handels- und Dienstleistungszentrum in Angriff genommen werden.

Ab dem morgigen Mittwoch, 14. August, gilt ab Mitternacht daher ein absolutes Halte- und Parkverbot auf allen durch die Stadt zum Teil schon vor einigen Jahren abgeräumten Flächen zwischen der Bahnhofstraße, der Bismarckstraße und der mittleren Nürnberger Straße. Dies betrifft die Parkplätze im Bereich des ehemaligen Bahnsozialwerkes und entlang der Apothekenstraße.

Ab Donnerstag, 15. August, wird das Baufeld für den Handelskomplex dann mit mehreren Hundert Metern Bauzaun umstellt und das Gelände den ausführenden Unternehmen bis zur Fertigstellung, die für September 2014 geplant ist, übergeben.

Für die auf der Westseite damit wegfallenden Parkplätze bietet die Stadtverwaltung den Pendlerinnen und Pendlern die neue Park & Ride-Anlage West 1 an. Das teilt Alexander Dupont von der Stadtentwicklung Bebra (SEB) mit.

Verlust wird abgefangen

„Mit insgesamt 92 gepflasterten Stellplätzen auf dieser mit P+R 1 bezeichneten neuen Anlage und den knapp 100 Parkplätzen auf der Ostseite, P+R 2, an den Gleisen 36 und 37 kann somit der Verlust auf den abgeräumten Flächen abgefangen werden“, sagt Dupont.

Änderungen in der Verkehrsführung ergeben sich durch die Baufeldübergabe nicht. Der Verkehr läuft mehr oder minder ungehindert um das gemeinsame Baufeld zwischen Nürnberger Straße und Bahnhofstraße sowie der Bismarckstraße/Post herum, heißt es in der Mitteilung der SEB weiter.

Apothekenstraße völlig neu

Die Apothekenstraße ist bereits gesperrt. Dort werden in den nächsten Wochen und Monaten Kabel und Leitungen erneuert – und danach wird die Oberfläche komplett neu hergestellt. Als Pate für die Oberflächengestaltung dienen dabei die mittlere Nürnberger Straße und die Bahnhofstraße.

Von Peter Gottbehüt

Quelle: HNA

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