Konzept für historische Gebäude am Bahnhof Bebra vorgestellt

Planer empfehlen Erhalt von Lokschuppen und Inselgebäude

Pläne für den Bahnhof Bebra: Das Inselgebäude und zumindest die Fassade des Lokschuppens sollen erhalten bleiben, wenn die Stadtverordneten am 30. Januar zustimmen. Visualisierung: B.S.L.

Bebra. Ohne Inselgebäude und Lokschuppen geht es nicht. Das ist der Kern des Gesamtkonzepts für den Bahnhof Bebra, das am Mittwochabend vor einer großen Zahl von Zuhörern in der Aula der Beruflichen Schulen vorgestellt wurde.

Erarbeitet wurde es vom Soester Landschaftsarchitektur- und Ingenieurbüros BSL. Die Frage ist jedoch – und die muss von den Stadtverordneten der Eisenbahnerstadt am 30. Januar 2014 beantwortet werden, wie Bebra das Ensemble Denkmal Bahnhof Bebra mit möglichst vielen Bestandteilen erhalten, seine Identität wahren und seiner Geschichte Zukunft geben kann.

„Aufgrund des schlechten Zustands erscheint der Erhalt von Lokschuppen II wirtschaftlich äußerst problematisch und damit für die Stadt nicht leistbar“, sagte Chefplaner Klaus Schulze. Er glaubt jedoch, dass Konsens besteht, dass wenigstens die Fassade erhalten werden soll, und schlägt deshalb die Rettung der vorderen und westlichen Fassade vor.

Als Alternative empfiehlt er angesichts des großen bürgerschaftlichen Engagements darüber hinaus: „Wenn sich kurzfristig Gruppen oder Personen finden, die sich verbindlich verpflichten, den Erhalt voranzutreiben, sollte ein Abriss-Beschluss für zwei Jahre ausgesetzt werden. Dadurch würde die Stadt es zulassen, dass die Bürgerinnen und Bürger versuchen, den Erhalt zu schaffen.“ Sei der Erhalt bis 2016 nicht gewährleistet, könne immer noch der Abriss folgen. (zwa)

Präsentation zur Zukunft des Bahnhofsgeländes in Bebra

Quelle: HNA

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