Ortsumgehung Lispenhausen: 300 Teilnehmer kamen zur Bürgerversammlung

Stellte die Pläne für die Ortsumgehung Lispenhausen vor: Baudirektor Peter Wöbbeking von Hessen Mobil. Foto: Janz

Rotenburg. Mehr als 300 Menschen haben am Donnerstagabend an der Bürgerversammlung zur Ortsumgehung Lispenhausen teilgenommen. Im voll besetzten Audimax des Rotenburger Studienzentrums wurden die Pläne für eine neue Trasse der Bundesstraße 83 vorgestellt und diskutiert.

Peter Wöbbeking Baudirektor von Hessen Mobil, präsentierte die Planung und erläuterte den weiteren Ablauf des Verfahrens. Insgesamt seien fünf verschiedene Varianten für die Ortsumgehung geprüft worden, von der Südtrasse durch die Fuldaaue bis zur Nordtrasse mit einem Tunnel um Lispenhausen.

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Aussicht auf Verwirklichung habe aber ausschließlich die Südumgehung, hatte Bürgermeister Christian Grunwald (CDU) gleich zu Beginn erklärt: „Entweder es kommt die Ortsumgehung in der heute hier vorgestellten Planung, oder es kommt zu unseren Lebzeiten keine Ortsumgehung mehr.“

Von der Umgehungsstraße erhofft sich Wöbbeking eine deutliche Entlastung für Lispenhausen. Eine Verkehrserhebung vor zwei Jahren habe gezeigt, dass derzeit täglich mehr als 14 600 Autos und Lastwagen über die Nürnberger Straße fahren. Der Schwerverkehr hat daran einen Anteil von 6,3 Prozent. Kommt die Umgehung, würden laut Prognose im Jahr 2020 nur noch zwischen 1900 und 3100 Fahrzeuge am Tag durch den Stadtteil fahren, sagte Wöbbeking.

Fotostrecke: Bürgerversammlung zur Ortsumgehung

Bürgerversammlung zur Ortsumgehung Lispenhausen

Im Anschluss an die ausführliche Präsentation, die die Zuschauer konzentriert verfolgten, gab Stadtverordnetenvorsteher Klaus Troch (SPD) auch den Vertretern der verschiedenen Bürgerinitiativen die Gelegenheit, ihre Position darzustellen. (mcj)

Quelle: HNA

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