Ortsdurchfahrt Dankerode wurde Mittwoch für Verkehr freigegeben

Ortsdurchfahrt Dankerode wurde Mittwoch für Verkehr freigegeben

Dankerode. Dankerode als Großbaustelle – diese Zeiten sind seit Mittwoch vorbei: Nach einem Jahr Bauzeit sind die neuen Kanal- und Wasserleitungen verlegt, die Ortsdurchfahrt ist saniert und Gehwege wurden angelegt und gepflastert.

Bis auf eine Anliegermauer sind auch die Einfriedungen der Anliegergrundstücke erneuert. Auch die Verbindungsstraße zum Werra-Meißner-Kreis über die Dankeröder Höhe ist fertig und wurde durchgehend auf 5,50 Meter verbreitert. Die Dankeröder haben die Zeit der Vollsperrung und weiten Umwege bewundernswert gelassen ertragen.

Zu praktischen allen hohen christlichen Feiertagen binnen Jahresfrist war ihnen die Fertigstellung der Arbeiten angekündigt worden. Doch der lange, harte Winter machte alle Zeitpläne zunichte. Ihren Langmut lobten Erste Stadträtin Ursula Ender und Cornelia Höhl von der Planungsbehörde Hessen Mobil.

Ortsvorsteher Ralf Wassermann dankte besonders den Bauarbeitern der Firma Herrmann und den Mitarbeitern der Stadtwerke, weil so manche Probleme schnell „über den kleinen Dienstweg“ geregelt werden konnten. 40 Jahre habe man auf die Sanierung der Straße gewartet, erzählte Wassermann. Jetzt hofft er, dass die Straße lange halten wird, auch wenn Lastwagen als Zulieferer für den Bau der A 44 darüber fahren könnten. Im Kostenrahmen Insgesamt 1,35 Millionen Euro wurden in Dankerode investiert. Die Kosten blieben damit im geplanten Rahmen.

Das Land zahlt für die Straßenerneuerung 600 000 Euro, die Stadt Rotenburg muss für die Anlage der Gehwege und die Erneuerung der Stützmauern 200 000 Euro berappen, mit weiteren 550 000 Euro sind die Stadtwerke im Boot für Kanalsanierung und Erneuerung der Wasserleitungen sowie der Hausanschlüsse. Eine weitere Million kostete die Sanierung der freien Strecke zwischen Dankerode und der Kreisgrenze, die ebenfalls unter Vollsperrung vorgenommen wurde.

Die Arbeiten daran dauerten nur wenige Monate. Beim Neubau wurde das alte Material zerkleinert und komplett wiederverwendet. Trotz des strömenden Regens konnten die Dankeröder noch ein wenig feiern. Es wurde gegrillt, und im Dorfgemeinschaftshaus gab es Getränke. Das Festchen mussten die Dorfbewohner aber selbst zahlen, Sponsoren gab es nicht, bedauerte Ortsvorsteher Wassermann. (sis)

Quelle: HNA

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