Sanierung an der Hauptstraße

Obersuhler müssen sich auf starke Verkehrsbehinderungen einstellen

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Obersuhl ist wieder Baustelle: Zurzeit fließt der Verkehr auf dem vierten Bauabschnitt der Eisenacher Straße auf verengten Fahrbahnen weitgehend ungehindert. Die Geschwindigkeit ist auf Tempo 30 begrenzt.

Obersuhl. Die Sanierungsarbeiten an der Hauptstraße durch Obersuhl gehen weiter. Autofahrer werden auf der Eisenacher Straße zurzeit kaum beeinträchtigt. Das wird sich aber bald ändern.

Dem Verkehr stehen zwei verengte Fahrbahnen zur Verfügung. Später dann ist eine Ampelregelung geplant. Zeitweise wird es auch eine Vollsperrung geben.

Der vierte und letzte Bauabschnitt der Eisenacher Straße beginnt beim Rewe-Markt und reicht bis zum Ortsausgang Richtung Bosserode. Die Zufahrt zum Rewe-Markt ist nicht betroffen. Er ist gut erreichbar.

Zum einen werden die Straße und die Gehwege saniert, zum anderen erneuert die Gemeinde Wildeck den Entwässerungskanal und die Wasserleitung einschließlich der Hausanschlüsse. Das teilte die Pressesprecherin der hessischen Straßenverkehrsbehörde Hessen Mobil, Cornelia Höhl, auf Anfrage mit.

Parkbuchten  

Zurzeit sind die Fahrbahnen nur eingeengt. Sobald jedoch Arbeiten an den Hausanschlüssen anstehen, wird die Fahrbahn tagsüber halbseitig gesperrt und der Verkehr mit einer Ampel geregelt. Ab dem späten Nachmittag und in der Nacht kann der Verkehr ungehindert fließen. „Diese Arbeiten mit dieser Verkehrsregelung sind bis zu den Sommerferien geplant“, berichtete Höhl.

Während der Sommerferien werden voraussichtlich die ersten Arbeiten an den Gehwegen beginnen und Parkbuchten neu angelegt. Auch in dieser Zeit wird die Fahrbahn je nach Bedarf eingeengt oder halbseitig gesperrt. Nach den Sommerferien starten dann die Straßenbauarbeiten. Dazu sei eine Vollsperrung unumgänglich, erklärte Hessen Mobil. Der Verkehr wird umgeleitet.

Im Oktober abgeschlossen 

Die Arbeiten an diesem Abschnitt der Landesstraße werden voraussichtlich im Oktober 2014 abgeschlossen sein, teilte die Pressesprecherin mit.

Im Rahmen dieser Arbeiten soll auch ein Radweg bis zum Ortsausgang Richtung Bosserode angelegt werden. Der Weg soll anschließend auf vorhandenen Feldwegen in den Rhäden führen.

Der Radweg wird aber nicht als eigenständiger Weg gebaut. Er soll mit einer Markierung auf der Fahrbahn optisch abgetrennt werden.

Von René Dupont

Quelle: HNA

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