Minister sieht keine Chance für Sanierung

Verschuldung: Obersuhler Hallenbad droht das Aus

Seit Jahren heftig umstritten: die Kleinschwimmhalle in Obersuhl. Foto: Dupont

Obersuhl. Der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) hat einer Sanierung der Kleinschwimmhalle Obersuhl eine klare Absage erteilt. Angesichts der Verschuldung der Gemeinde Wildeck sieht der Minister keine Möglichkeit, eine Sanierung zu bewerkstelligen.

Das teilte der Landtagsabgeordnete Dieter Franz (SPD) mit.

Bei einer Fragestunde im Landtag hatte Franz das Thema angesprochen. Er wollte wissen, unter welchen Bedingungen Investitionen möglich sind, um den langfristigen Erhalt des Schwimmbads zu sichern.

Die CDU Wildeck lobt den engagierten Einsatz der DLRG, Schulen und Unterstützer für den Erhalt des Hallenbads in Obersuhl. Allerdings seien nicht alle Wildecker für den Erhalt des defizitären Hallenbades - dieser von Dieter Franz geweckte Eindruck täusche, heißt es in einer Pressemitteilung des Gemeindeverbands.

„Wenn Dieter Franz hier auf Hilfe des Landes hofft, wäre es wie weiter Wasser in ein bodenloses Fass zu gießen.“ Die CDU Wildeck bittet den SPD-Landtagsabgeordneten deshalb, den Wildeckern nicht weiter Sand in die Augen zu streuen.

„Die Politik sollte eher mutige Entscheidungen treffen, um die Zukunft aller Bürger in Zeiten sehr knapper Kassen und hoher Verschuldung positiv zu gestalten“, fordert die CDU. (dup)

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Quelle: HNA

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