Michael Roth informierte sich über die Arbeit des Pflegestützpunkts in Bebra

Im Notfall für Oma und Opa da

Besuch im Pflegestützepunkt Bebra: von links Mitarbeiterin Heike Stiebich, der Bundestagsabgeordnete Michael Roth, der stellvertretende AOK-Pflegeleiter Gert Schade, Dirk Hewig vom Fachdienst Seniorenberatung des Landkreises und Mitarbeiter Markus Harms. Zum Stützpunktteam gehört noch Sabine Rosenfeld. Foto: Vöckel

BEBRA. Über die Arbeit des Pflegestützpunkts Bebra hat sich kürzlich der heimische Bundestagsabgeordnete Michael Roth informiert. Der Pflegestützpunkt ist eine zentrale Einrichtung im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Hilfe- und pflegedürftige Menschen und ihre Angehörigen werden dort beraten. Sie erhalten Auskünfte, Informationen und Unterstützung zu allen Fragen rund um die Pflege.

Das kann bei der Vorbereitung auf einen Pflegefall geschehen oder bei einem Ernstfall, wenn dieser bereits eingetreten ist. Der Standort mit barrierefreiem Zugang ist im Erdgeschoss eines Bahngebäudes in Bebra an der Bahnhofstraße 20.

„Ihre Existenz verdanken Sie uns!“ – Roth erinnerte an das im Bundestag beschlossene Gesetz, durch das die Pflegestützpunkte bundesweit eingerichtet wurden. Wie sich deren Arbeit seither enwickelt hat und wie die Beratung angenommen wird, wollte der Bundestagsabgeordnete von den Mitarbeitern wissen. Die Frage: „Was passiert mit Oma und Opa oder Tante, wenn der Pflegefall eintritt?“ Die Antwort von Markus Harms: „Dafür sind wird da.“ Die Beratung sei kostenlos. Die Mitarbeiter würden die Betroffenen unabhängig und verbraucherorientiert informieren, ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen und sich um deren Anliegen kümmern. Harms ist als AOK-Mitarbeiter Fachkraft der Pflege- und Krankenkassen im Pflegestützpunkt Bebra.

Für Heike Stiebich, Mitarbeiterin des Kreises in der Bebraer Einrichtung, sind Hausbesuche bei pflegebedürftigen Menschen wichtig. Dabei erkennt die examierte Altenpflegerin die Probleme viel schneller, kann Lösungen anbieten und Vertrauen aufbauen. Zu ihrer Tätigkeit gehört auch das Aufstellen von persönlich zugeschnittenen Hilfeplänen.

Pflege im häuslichen Bereich sei meistens Familiensache. Sie dürfe aber nicht auf einer Schulter ruhen, um pflegende Angehörige nicht zu überfordern. Der Pflegestützpunkt arbeitet mit allen Einrichtungen und Diensten zusammen, die sich mit Fragen der Prävention und Rehabilitation, der Pflege und der Lebensgestaltung von Betroffenen befassen. Dazu gehören auch Ärzte und die Sozialdienste der Kliniken. Über die Tätigkeit des Pflegestützpunktes informierten ferner Dirk Hewig vom Fachdienst Seniorenberatung des Landkreises und Gert Schade, stellvertretender Leiter der AOK-Pflegeberatung Hessen. (zvk)

Kontakt: Pflegestützepunkt Bebra, Telefon: 0 66 22/91 39 64 94 und -64 95; E-Mail: pflegestuetzpunkt@hef-rof.de; Fax: 0 66 22/91 39 64 91.

Quelle: HNA

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