Nürnberger Straße

Norma interessiert an Standort Lispenhausen

+

Lispenhausen. Ein 800 Quadratmeter großer Norma-Markt mit 80 Parkplätzen könnte auf dem leeren Grundstück zwischen Tankstelle und Pizzeria an der Nürnberger Straße in Lispenhausen entstehen.

Diese Variante hat Bürgermeister Christian Grunwald jetzt ins Spiel gebracht. Die Norma Lebensmittel Stiftung aus Nürnberg habe bereits eine schriftliche Interessensbekundung eingereicht, erklärte Grunwald gegenüber der HNA. Er hatte nach eigenen Angaben zuvor Gespräche mit Immobilienmanagern, Grundstückseignern und Lebensmittelhändlern geführt.

„Der Standort des geplanten Norma-Marktes erfüllt aus meiner Sicht die in der Diskussion um einen Netto-Markt geäußerte Forderung nach einer zentralen Lage für ein Nahversorgungsgeschäft in Lispenhausen“, sagte Grunwald. Ein Netto-Markt soll am Ortsrand von Lispenhausen in Richtung Rotenburg angesiedelt werden. Der Ortsbeirat hatte sich mit großer Mehrheit für das Projekt ausgesprochen, um die Nahversorgung zu sichern. Danach startete eine Diskussion über den Standort. Grunwald sagte, das Norma-Projekt in einer überschaubaren Größenordnung müsse nicht so hohe bauplanungsrechtliche Hürden überspringen wie das Netto-Markt-Vorhaben.

Die Stadtverordneten befassen sich in ihrer Sitzung am Donnerstag, 18. Dezember, mit der Bauleitplanung für den Netto-Markt. Grunwald meint, bei der Beschlussfassung müssten die Stadtverordneten nun den Alternativstandort in der Ortsmitte berücksichtigen.

Außerdem spricht er sich für eine Untersuchung aus, wie sich ein Nahversorgungsmarkt in Lispenhausen auf die Einzelhandelsstruktur in Rotenburg und Bebra auswirken könnte. (sis)

Lesen Sie auch:

- Investor nimmt neuen Anlauf

- CDU: Einkaufsmarkt in Lispenhausen muss in die Mitte

Quelle: HNA

Kommentare