Bundesweites DRK-Rettungssymposium mit 500 Teilnehmern

Noch gibt es keinen Mangel an Notärzten

Hohenroda. Die Zukunft der Notarztversorgung im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ist auch für die kommenden Jahre gesichert. „Während es In einigen anderen Bundesländern schon heute Schwierigkeiten gibt, den Notarztdienst zu gewährleisten, ist davon bei uns noch nichts zu spüren“, sagt Björn Wettlaufer, stellvertretender Rettungsdienstleiter des DRK-Kreisverbandes Hersfeld.

Das Thema Notarztversorgung beschäftigte während der vergangenen zwei Tage die etwa 500 Teilnehmer des Rettungsdienstsymposiums im Hessenhotelpark Hohenroda. Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg gibt es drei Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF), die rund um die Uhr besetzt sind. Dass dies so ist, dafür sorgen die Mediziner des Klinikums Bad Hersfeld und des Kreiskrankenhauses in Rotenburg sowie die beiden DRK-Kreisverbände. „Für den Katastrophenfall haben wir sogar ein viertes NEF zur Verfügung“, führt Wettlaufer weiter aus. Die drei Notarzteinsatzfahrzeuge rücken jährlich zu rund 4700 Einsätzen aus – das NEF Hersfeld zu 2000, das NEF Rotenburg zu 1400 und das NEF Hönebach zu 1300.

Noch sei hinsichtlich der Notarztversorgung bei uns alles in Ordnung, doch mit Blick auf den demografischen Wandel sieht auch das Deutsche Rote Kreuz in vielerlei Hinsicht Veränderungen auf sich zukommen und hat Handlungsbedarf erkannt. So liegt der Entwurf eines Notfallsanitätergesetzes im Bundestag vor. Er besagt, dass künftig Notfallsanitäter den bisherigen Rettungsassistenten ersetzen sollen. Außerdem wird eine Verlängerung der Ausbildungszeit von zwei auf drei Jahre gefordert. Bei all den angedachten Neuerungen werde in Hessen aber niemand auf die Idee kommen, an der zehnminütigen Hilfsfrist zu rütteln. „Der Notfallpatient steht bei uns immer an erster Stelle“, erklärte Manfred Stein, Landesleiter Rettungsdienst beim DRK-Hessen.

Von Mario Reymond

Quelle: HNA

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