Noch Fragezeichen über dem Schilde-Park

Bad Hersfeld. Über dem Bad Hersfelder Groß-Projekt Schilde-Park schweben derzeit noch Fragezeichen. Dabei geht es um konzeptionelle Überlegungen für die künftige Nutzung des alten Verwaltungsgebäudes und das Baufenster im östlichen Teil des früheren Industriegeländes.

Denn die Sanierung der ehemaligen Verwaltung wird mit einem geschätzten finanziellen Aufwand von rund sechs Millionen Euro den städtischen Haushalt so stark belasten, dass die Nutzung Ertrag und Folgekosten im Blick behalten muss.

Bisher war vorgesehen, dass StudiumPlus, der Bad Hersfelder Ableger der Technischen Universität Mittelhessen, in diese Räumlichkeiten zurückkehrt. Für die Dauer der Sanierung sind Dozenten und Studierende in den Stockwerkshallen auf der anderen Seite der Park-Plaza untergebracht.

Zuletzt waren Stimmen laut geworden, die StudiumPlus gerne dort belassen würden, um das dann sanierte Gebäude ebenfalls gewinnbringend zu vermarkten. „Die Konzeption erfordert noch einiges Gehirnschmalz“, sagt dazu Johannes van Horrick, Fachbereichsleiter der Technischen Verwaltung.

Weiter gediehen sind die Überlegungen für den sogenannten Zwischentrakt, der die Schilde-Halle mit der alten Verwaltung verbindet. Am 24. Juni beginnen hier die Sanierungsarbeiten an Mauerwerk, Fenstern und Dachhaut, um während der kalten Jahreszeit den Innenausbau anschließen zu können. Während im Erdgeschoss dieses Gebäudeteils Haustechnik und Backstage-Bereiche für die Veranstaltungshalle vorgesehen sind, sollen die beiden oberen Etagen vermarktet werden. Interessenten gibt es bereits.

Die zweite offene Frage betrifft eine 1400 Quadratmeter große Fläche östlich der Stockwerkshallen. Hier bereitet die Bauverwaltung gerade das Ausschreibeverfahren vor, in dem sich Investoren und Architekten mit ihren Plänen, insbesondere Hotelprojekte, bewerben können.

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Von Karl Schönholtz

 

Quelle: HNA

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