Mit 300 Spielen machte Catan-Mobil Halt auf Rotenburger Marktplatz

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Spaß am Brettspiel: Rudi Teichreb, Sara Al-Akkad, Markus Paul, Daniel Bondarenko und Nimue Bonello – von links – spielen Ubongo, ein spiel bei dem man auf Zeit quaderförmige Teile richtig anordnen muss. Am hinteren Tisch von links Biggi Stein und Volker Schäfer.

Rotenburg. Neugierige Blicke zieht er auf sich, der alte Bus auf dem in gelben Buchstaben „Die Siedler von Catan“ gemalt ist. Die rechte Seite ist hochgeklappt. Innen sind Stühle und Tische befestigt und in der Gepäckablage liegen statt Rucksäcken und Jacken 300 Spiele.

„Wir haben 150 verschiedene Spiel“, sagt Volker Schäfer, der das Catan-Mobil durch ganz Deutschland steuert. Der im Jahre 1988 gebaute Bus soll die Brettspiele wieder ins Gedächtnis rufen.

„Spiele sind pädagogisch wichtig“, erklärt Schäfer. Denn sie fördern Geduld, Geschick und Toleranz der Kinder. „Wir geben natürlich auch Spiel-Empfehlungen ab oder erklären Spiele, erklärt Volker Schäfer, der acht Jahre im Einzelhandel tätig war. Doch viel erklären muss er an diesem Tag nicht, denn die Kinder kennen ihre Lieblingsspiele ganz genau. „Mein Lieblingsspiel ist „Stinkekäse“, sagt Michelle Sauerwein. Ein Brettspiel, bei dem man dem Mitspieler Fragen stellen kann, wo er seinen schönsten Urlaub erlebt hat.

Auch Markus Paul, Leiter des Jugendzentrums, und Biggi Stein von der evangelischen Jugend Rotenburg/ Ahlheim spielen mit. Gemeinsam mit dem Stadtjugendring Rotenburg haben sie den Spielebus in die Fuldastadt geholt. Und das war ein Erfolg. Denn an den voll besetzten Tischen purzeln die Würfel und werden die Karten gemischt.

Quelle: HNA

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