Offiziell im Amt

Neuer Wildecker Bürgermeister will Wettstreit um beste Ideen

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Gratulation nach der Amtseinführung: Als Alexander Wirth (Mitte) den Amtseid abgelegt hatte, erhielt er die Ernennungsurkunde. Udo Sauer, der Vorsitzende der Gemeindevertetung, links, und der Beigeordnete Bernd Busch (SPD) gratuliertem dem neuen Wildecker Bürgermeister.

Wildeck. Die Gemeinde Wildeck kann aufatmen: Nach fast zwei Jahren ohne Kapitän hat sie wieder einen Bürgermeister. Alexander Wirth wurde am Donnerstagabend offiziell in sein Amt eingeführt. Seinen ersten richtigen Arbeitstag wird er dann am 1. September haben.

Die Erleichterung war allen anzumerken in der Sitzung der Gemeindevertreter in der Mehrzweckhalle in Bosserode. Auch 180 Gäste aus der Gemeinde und der Region waren gekommen, um die Amtseinführung mitzuerleben.

Alexander Wirth ist jetzt der Hoffnungsträger für die Gemeinde - das wurde in allen Reden deutlich.

Der parteilose Wirth war im Wahlkampf von der SPD und der FDP unterstützt worden. Er machte in seiner Rede aber deutlich, dass er sich „ohne parteipolitische Brille immer nur für die Sache einsetzen“ werde. Es sei kein leichtes Erbe, das er antrete. Viele Herausforderungen müssten bewältigt werden.

Wichtig sei ihm dabei aber, Ideen offen und fair zu diskutieren, sagte der 44-Jährige. Es sei nicht wichtig, von wem ein Antrag komme, sondern nur, ob er Wildeck nutzt. „Am Ende wollen wir als Team gute Entscheidungen treffen.“

Wirth hatte sich bei der Wahl am 6. Juli mit 67,8 Prozent der Stimmen überraschend deutlich gegen seinen Mitbewerber Steffen Sauer (FWG) durchgesetzt. Wirth wird Nachfolger von Jürgen Grau, der seit September 2012 krank ist und zum 30. Juni in den Ruhestand versetzt worden war.

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Von René Dupont

Quelle: HNA

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