Neuer Raum für Gruppen

Feriendorf Nentershausen wirbt mit großem Gemeinschaftshaus

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Hochwertiges Angebot: darüber freuen sich auf unserem Bild Mitarbeiterin Tanja Sippel, links, und die Feriendorfbetreiber Elke und Dieter Lehmann.

Nentershausen. Hell und einladend wirkt der Saal, riesige Fenster vom Boden bis zur Decke bilden an zwei Seiten die Wände. Dass man durch die Scheiben hindurch die Tannenburg majestätisch im Grünen liegen sieht, ist kein Zufall. Im Nentershäuser Feriendorf ist ein neues Gebäude fertig geworden: das Gemeinschaftshaus.

Es soll dazu beitragen, dem Feriendorf neue Marktsegmente im Tourismusbereich zu erschließen. Dieter und Elke Lehmann haben das Feriendorf am Burgensteig vor gut dreieinhalb Jahren gekauft und es kontinuierlich modernisiert. Die 29 Häuser mit 203 Betten wurden renoviert.

Neun der Häuser werden nun zu zertifizierten Vier-Sterne-Häusern aufgewertet. Durch die Modernisierung und die Zusammenarbeit mit deutschen und holländischen Reiseveranstaltern, berichtet Dieter Lehmann, sei die Auslastung seither von elf auf 55 Prozent gestiegen.

Fühlten sich wohl: Den Kindern dieser holländischen Reisegruppe gefiel das neue Haus sehr gut.

Momentan, in der Ferienzeit, ist das Feriendorf komplett belegt. Um außerhalb der Ferienzeit die Belegungsquote zu verbessern, setzt Dieter Lehmann auf Gruppen-Reisende. Der Saal, so Lehmann, gibt etwa Gruppen der Erwachsenenbildung die Möglichkeit, im Feriendorf zu tagen oder Unterricht abzuhalten. Lehmann denkt an Schulklassen oder auch Chöre, die zur Probe nach Nentershausen kommen könnten. Das habe sogar Tradition, erklärt Lehmann. Früher hätten auf der nahen Burg regelmäßig Sängerfeste stattgefunden.

„Was passt schonend in die Region?“ Bei allen Veränderungen, die die Lehmanns im Feriendorf vornehmen, stellen sie zunächst diese Frage. Ihnen ist es wichtig, die touristische Einrichtung harmonisch in das vom vielen Grün und der Burg geprägten Umfeld einzubetten. Die Holzkletterburg für Kinder im Dorf etwa ist der Tannenburg nachempfunden. Und der neue Saal ist so angelegt, dass der Blick aus den großen Fenstern auf die Burg, den Wald und die am Hang grasenden Esel fällt. www.feriendorf- burgensteig.de

Von Achim Meyer

Quelle: HNA

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