Neuer Prozess um Tod eines Obdachlosen

Bad Hersfeld/Karlsruhe. Der Prozess um den gewaltsamen Tod eines Obdachlosen im Februar 2012 im Bad Hersfelder Bahnhof wird neu aufgerollt. Das hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe entschieden, der gegen die Strafzumessungserwägung im Urteil des Landgerichts Fulda „durchgreifende rechtliche Bedenken“ geltend gemacht hat.

Die beiden 22 und 23 Jahre alten Angeklagten waren wegen Mordes zu 14 Jahren beziehungsweise 11 Jahren und 2 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt worden. Gegen dieses Urteil hatten die Verteidiger, die Bad Hersfelder Rechtsanwälte Jochen Kreissl und Daniela Morbach, mit Erfolg Revision eingelegt. Im neuen Prozess muss geklärt werden, ob den beiden Angeklagten die „besondere Brutalität des Vorgehens“ uneingeschränkt vorzuwerfen ist. (ks)

Quelle: HNA

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