Grünes Band in Richelsdorf soll attraktives Freizeitgelände für Jung und Alt werden

Grünes Band in Richelsdorf soll attraktives Freizeitgelände werden

Idyllisches Fleckchen: Die alte Minigolfanlage (Foto) wird durch ein neue ersetzt. Die Bahnen gehen dann ineinander über. Sie werden mit Kunstrasen belegt. Angedacht sind in diesem Bereich auch eine Boulespielfläche und Sportgeräte für Senioren. Über beides ist aber noch nicht entschieden. Fotos: Dupont

Richelsdorf. Die Richelsdorfer können sich glücklich schätzen. Sie besitzen ein Goldstück: das grüne Band entlang des Weihebaches, das sich vom Feuerwehrgerätehaus bis hoch zur Schutzhütte mit kleinem Teich zieht.

Das Problem ist nur: Das Goldstück hat seinen Glanz verloren. Der Spielplatz ist in die Jahre gekommen, die Minigolfanlage verdient diesen Namen nicht mehr.

Das soll jetzt anders werden. Mithilfe des Landes wird das grüne Band im Rahmen der Dorferneuerung zu einem attraktiven Freizeit- und Erholungsgelände für Jung und Alt aufpoliert. Die Arbeiten dafür sollen 2013 beginnen und im selben Jahr auch abgeschlossen werden.

„Zusammen mit dem Arbeitskreis Dorferneuerung haben wir versucht, die Wünsche der Bevölkerung in die Planungen einzubeziehen“, berichtete Architekt Albert Heß aus Neuenstein im Gespräch mit unserer Zeitung.

Das grüne Band zieht sich vom Feuerwehrgerätehaus über den Kinderspielplatz, den Minigolfplatz, eine Wiese, den Sportplatz, auf dem Suff Raßdorf spielt, weiter über den neuen Sportplatz bis hoch zur Freizeitanlage mit Schutzhütte. Kernstücke des Geländes sind der Spielplatz und die Minigolfanlage.

Gepflasterter Wasserlauf

• Das Spielgelände wird zu einem Abenteuerspielplatz umgestaltet. Dazu gehört auch ein gepflasterter Wasserlauf. „Das Wasser wird aus der Weihe entnommen und dort wieder eingeleitet“, erläuterte Heß. In einer Werkstatt in einer Holzhütte können die Kinder mit einfachen, gesammelten Materialen werkeln.

Seinen Spaß wird der Nachwuchs auch mit einer Hangrutsche, einer Nestschaukel und einer Wippe haben.

Eisbahn im Winter?

• Eine Fläche von 17 mal 15 Metern vor dem Backhaus könnte im Sommer als Parkplatz dienen. Im Winter könnte diese Fläche leicht geflutet und so zur Eisbahn werden, auf der man Schlittschuh laufen oder Eisstock schießen kann. Ob dieser Wunsch umgesetzt wird, ist noch offen.

• Der Minigolfplatz bleibt in seiner Größe erhalten. Es werden aber nur noch zwölf Bahnen angelegt. Sie werden ausschließlich dem natürlichen Gefälle angepasst. Eine Bahn geht in die andere über. Belegt sind die Bahnen mit Kunstrasen. „Das gibt es so in unserer Region noch nicht“, betonte der Architekt. Kunstrasen sei bei jedem Wetter bespielbar. Er halte auch lang. Die Bahnen werden in Naturstein eingefasst. Sie sollen pflegeleicht sein.

Der Bereich wird aufgelockert durch Sitzbänke und gepflasterte Gehwege. Das optische Herz der Minigolfanlage bildet ein großer Wasserlauf ähnlich wie beim Spielplatz.

• Die Schutzhütte wird saniert. Sträucher und kleine Baumgruppen werden zum Teil entfernt oder nachgepflanzt.  hintergrund

Von René Dupont

Quelle: HNA

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