Bürgermeister über Cornberg-Treff: Es gibt ernsthaften und erfahrenen Interessenten

Neuer Betreiber in Sicht

Cornberg. Die Verpachtung des Cornberg-Treffs am Marktplatz scheint in greifbare Nähe gerückt zu sein. Wie Bürgermeister Achim Großkurth auf Anfrage erklärte, gibt es einen „kompetenten Interessenten“ für die Einrichtung, die zum einen die Bewohner der Gemeinde mit den Gütern des täglichen bBdarfs versorgen soll, zum anderen auch Treffpunkt und Kommunikationszentrum sein soll.

Der Cornberg-Treff war im zuge der Dorferneuerung geplant worden, allerdings waren mehrere Pächter gescheitert. Jetzt möchte der Inhaber einer Landbäckerei im Werra-Meißner-Kreis den Treffpunkt betreiben. Unter seiner Regie gibt es bereits mehrere kombinierte Bäckereien und Dorfläden im Nachbarkreis.

Durch Einnahmen gedeckt

Für Cornberg ist ein Dorfladen mit Bäckerei und Café-Betrieb geplant, erklärte Großkurth. Eine Bäckereifilliale mit kleinem Café, die es bereits am Marktplatz in Cornberg gab, hatte Ende vergangenen Jahres geschlossen. Die Gemeindevertreter befassen sich mit diesem Thema in ihrer Sitzung morgen, Donnerstag, ab 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Königswald. Sie müssen entscheiden, ob – wie schon im vergangenen Jahr geplant – 40 000 Euro im Vorgriff auf den Haushalsplan 2015 für die Beschaffung von Einrichtungsgegenständen investiert werden sollen. 34 000 Euro waren dazu schon im September 2014 aus der Dorferneuerungsförderung beantragt worden. Die Gemeindevertreter müssen auch zustimmen, die Folgekosten zu übernehmen. Die würden allerdings durch Pachteinnahmen mehr als gedeckt.

Die Gemeinde steht aktuell ohne gültigen Haushaltsplan da. Der von 2014 war nicht genehmigt worden. Cornberg steht unter dem Schutzschirm des Landes, musste allerdings vom vereinbarten Pfad abweichen. Nun soll auch der monatliche Gemeindebrief eingestellt werden, den die Bürger zur Information erhalten haben. Damit sollen 730 Euro monatlich eingespart werden.

Die Gemeindevertreter müssen außerdem eine Friedhofskommission für Königswald benennen sowie über Vorschlagslisten zur Wahl von Ortsgerichtsschöffen sowie des Ortsgerichtsvorstehers entscheiden. Schließlich geht es noch um die Anschaffung von zwei Rasenmähern, damit der SV Cornberg und die SG Rockensüß/Königswald sich künftig selbst um die Sportplatzpflege kümmern können.

Dadurch sollen Kosten im gemeindlichen Bauhof eingespart werden. Jeder Verein soll einen Zuschuss in Höhe von 4500 Euro für die Anschaffung bekommen. (sis)

Quelle: HNA

Kommentare