Katastrophenhelfer aus Bebra unterstützen die Bundespolizei-Fliegerstaffel in Fuldatal

Neue Luftretter bei DLRG

Rettung aus der Luft: Die Rettungskräfte der DLRG absolvieren eine lange und intensive Ausbildung. Im Einsatz waren sie unter anderem beim Hochwasser Ende Mai bis Anfang Juni. Foto: nh

Bebra. Drei Mitglieder des DLRG-Ortsverbandes Bebra haben Anfang des Monats ihre Ausbildung zum Luftretter erfolgreich abgeschlossen. Sie sind nun bei der Bundespolizei-Fliegerstaffel in Fuldatal eingesetzt.

Zwischen den beiden Standorten besteht seit sieben Jahren eine Kooperation. Insgesamt stellt der DLRG-Ortsverband Bebra fünf der dort stationierten 16 Luftretter. Die Retter wurden bei einen bundesweiten Lehrgang ausgebildet, mit den Themenschwerpunkten Ausrüstung, Strömungslehre, erweiterte Sanitätskenntnisse und vor allem der psychologischen Ausbildung. Ihre zentrale Abschlussausbildung absolvierten sie von Ende August bis Anfang September in Bayern. Hierbei ging es neben Abseil- und Klettertechniken und natürlich den notwendigen Rettungsverfahren, primär um die Einweisung in die verschiedenen Hubschraubertypen und die fliegerische Ausbildung gemeinsam mit der Bundespolizeifliegerstaffel.

Die neuen Luftretter sind nun in der Lage, im Katastrophenfall von einem Hubschrauber aus mit Hilfe einer Winde Personen aus fließendem Gewässer, aber auch von Hausdächern zu retten.

Wie wichtig eine schnelle Hilfe in Notsituationen ist, hat das Hochwasser vor ein paar Wochen im Sommer gezeigt. Bei dieser Katastrophe waren auch Luftretter des DLRG Ortsverbands Bebra zusammen mit der Bundespolizeifliegerstaffel Fuldatal und der Bergwacht aus Bad Wildungen in Grimma und Pirna im Einsatz, um Personen auf dem Luftweg zu evakuieren.

Mit einer Dauer von über zwei Wochen stellte das diesjährige Hochwasser den bisher umfangreichsten Einsatz dieser Art dar, heißt es in einer Pressemeldung. (mah)

Quelle: HNA

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