Neue Hymne fürs Strandfest "Ein Fest wie unseres"

Rotenburg. „Das Strandfest ist eröffnet!" Diese Worte kamen Bürgermeister Christian Grunwald in diesem Jahr ganz locker über die Lippen. Der Verwaltungschef hatte bei der Eröffnung im Festzelt vorgebaut: Der Hahn war beim traditionellen Anstich schon im Bierfass.

Grunwald musste den Zapfhahn nur noch drehen, um das erste Glas zu füllen. Die Bierdusche vom vorigen Jahr wollte der Bürgermeister nicht noch einmal über sich ergehen lassen. Die Gäste kamen so um eine Gaudi herum. Doch sie erlebten dann einen gelungenen Heimatabend.

„An Tagen wie diesen wünscht man sich Unendlichkeit.“ Bürgermeister Christian Grunwald zitierte aus einem Lied der Toten Hosen. Das soll nun, mit einem neuen Text versehen, die Hymne des Strandfestes werden. „Ein Fest wie unseres ...“ stellte Carola Weißbach es vor. „An diesem Fest der Feste, das uns so viel verspricht, erleben wir nur das Beste - kein Ende in Sicht.“

Von den Mitgliedern des Magistrats wurden die Namen der Vereine, Clubs und Gemeinschaften aufgerufen und vorgestellt. Sie waren zuvor mit ihren Fahnen ins Festzelt eingezogen und erhielten je einen Tischwimpel mit ihrem Wappen. Die Grüße des Landkreises überbrachte die Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz.

Beim Heimatabend erlebten die Besucher ein bunt gespicktes Programm mit viel Tanz, Humor und Musik. Mitwirkende waren die Ellenbacher Musikanten, der Spielmanns- und Fanfarenzug der TG Rotenburg, die Red Castle Line Dancers, die Jazztanzgruppen der TG Rotenburg, die Tanzgruppen von Taps on Fire, Carola Weißbach mit einem Lied von Helene Fischer („Atemlos“) und die Tänzerinnen des Deutsch-Philippinischen Familienvereins. Ferner wirkten Eddy und Margret Weiler als verrücktes Paar mit. Im Stadtgespräch war die Klasse G 7c der Jakob-Grimm-Schule: „Ist kein Chlor mehr im Trinkwasser? - Nein, aber wenn du Entzugserscheinungen hast, gehe ins Waldschwimmbad.“ Der Höhepunkt war die Liegestütz-Wette „Schlag die Stadt“, die Herausforderer waren Marcel Möller und Maxi Weber. Ihre Kontrahenten um die Fitnesskrone: Der Bürgermeister und Fachdienstleiter Heinrich Wacker. Maxi Weber eröffnete den Wettkampf mit 42 Liegestützen. Heinrich Wacker brachte mit einer Glanzleistung von 80 die Stadt nach vorn. Marcel Möller steigerte das Gesamtergebnis der Herausforderer um 57 auf 99. Daraufhin legte der Bürgermeister nochmals 42 Liegestütze. Das brachte der Stadt den Sieg mit 122 und den beiden Gewinnern den Titel Liegestützkönige ein.

Strandfest in Rotenburg

Angesagt wurden die Akteure des Heimatabends von Jakob Osak, und zum Finale sangen alle Mitwirkenden „Ein Fest wie unseres...“.

Von Herbert Vöckel

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © Vöckel, Herbert

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