Neubau kostete 2,7 Millionen Euro

Neue Halle für ae-Group - Gerstunger Unternehmen erweitert sein Areal

+
3000 Quadratmeter Platz: die neue Werkshalle der ae-Group am Firmensitz in Gerstungen, nur wenige Kilometer von Obersuhl entfernt.

Gerstungen/Nentershausen. Die ae-Group mit Hauptsitz im thüringischen Gerstungen hat ám Freitag feierlich einen Erweiterungsbau eingeweiht.

Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervor. Die ae-Group, die auch einen Produktionsstandort in Nentershausen hat, stellt Druckgussteile aus Aluminium her.

3000 Quadratmeter – knapp halb so viele wie ein Fußballfeld – hat die neue Halle. In ihr soll vornehmlich Rohaluminium gelagert werden; auch für große Formen, die beim Druckgussprozess benötigt werden, soll dort Platz sein, erklärte das Unternehmen. Zudem soll ab Juli der Werkzeugservice in den Neubau verlagert werden. Das Werkzeugmanagement könne damit vergrößert werden, damit noch mehr Werkzeug- und Instandhaltungsarbeiten direkt in den Gebäuden der Firma vorgenommen werden könnten. Der Produktionsprozess werde dadurch beschleunigt und auch qualitativ besser, heißt es weiter.

Im Vorbau der Halle befindet sich eine Schleuse, in der Lastwagen be- und entladen werden sollen. Im südlichen Teil der Halle ist der Werkzeugservice, im mittleren ist das Materiallager untergebracht, im nördlichen ist später Platz für einen Kühlturm. In der Halle stehen auch zwei Schwerlastkräne; einer kann nach Angaben des Unternehmens Lasten von bis zu 32 Tonnen heben. Dem südlichen Teil der neuen Halle wurde noch ein dreigeschossiges Bürogebäude von 150 Quadratmetern angegliedert; es grenzt an den bestehenden Bürotrakt an. Insegsamt kostet der Bau 2,7 Millionen Euro.

150 in Nentershausen

Am Hauptsitz der ae-Group in Gerstungen, unmittelbar an der Kreisgrenze zu Wildeck-Obersuhl, arbeiten 450 Menschen. 150 Angestellte hat das Unternehmen in seiner Niederlassung in Nentershausen, weitere 400 verteilen sich auf die drei weiteren Unternehmensstandorte. Sie befinden sich in Lübeck und dem wenige Kilometer entfernten Selmsdorf sowie in Strezelce im südwestlichen Polen. (rai)

Quelle: HNA

Kommentare