Neue Broschüre für die Zubra-Region vorgestellt – Akteure sollen sich kennenlernen

Netz für die Gesundheit

Freude über neue Broschüre: Anbieter medizinischer Leistungen mit Martina Selzer, Zweite von rechts, deren Büro die Broschüre zusammenstellte. Foto: Henkel

Rotenburg. Für die Zubra-Region, in der die Städte Bebra und Rotenburg sowie die Gemeinde Alheim zusammenarbeiten, gibt es jetzt eine gemeinsame Gesundheitsbroschüre. Sie wurde mit Unterstützung regionaler Gesundheitseinrichtungen zusammengestellt und nun der Öffentlichkeit vorgestellt.

„Jeder soll die Angebote der Region kennen, und auch die Anbieter untereinander sollen sich besser kennenlernen“, sagte Sigrid Wetterau vom Regionalforum Hersfeld-Rotenburg im großen Hörsaal der Verwaltungsfachhochschule in Rotenburg. Auch Rotenburgs Bürgermeister Christian Grunwald betonte namens seiner Amtskollegen Horst Groß (Bebra) und Georg Lüdtke (Alheim), wie wichtig die Broschüre sei. „Die medizinische Versorgung in der Region ist ein Wirtschaftsfaktor und, wenn sie gut ist, ein Standortvorteil. Außerdem sichert sie Arbeitsplätze“, sagte Grunwald, der für die Zubra-Region resümierte: „Wir sind gut aufgestellt. Jetzt geht es darum, dieses Netzwerk auch zu pflegen.“

Martina Selzer, deren Büro Selzer-Konzepte die Broschüre für die Zubra zusammengestellt hatte, erklärte: „80 Prozent aller im Gesundheitswesen in der Region Tätigen haben mitgemacht und sind daher in der Broschüre vertreten. Die Broschüre listet Branchen auf, und wir waren selbst überrascht, wie viele spezialisierte Einrichtungen unsere Region hat.“ Ein Stichwortverzeichnis soll das Auffinden des Gesuchten in der Broschüre erleichtern.

Aber auch für die Anbieter medizinischer Leistungen selbst soll das Werk Vorteile bringen. Selzer: „Es geht um Vernetzung – beispielsweise sollen die Anbieter medizinischer Versorgung näher an die Pflegeanbieter rücken, Ärzte und Apotheken enger zusammenarbeiten.“

Sie rief dazu auf, wichtige Termine und Veranstaltungen über das Gesundheitsnetzwerk im Internet anzukündigen und einen Gesundheitsstammtisch in der Region ins Leben zu rufen.

Da A und O aber sei, das betonte auch Rotenburgs Bürgermeister Grunwald: „Wir werden das Netzwerk pflegen und auf einem aktuellen Stand halten.“

www.gesundheitsnetz- zubra.de

Von Rainer Henkel

Quelle: HNA

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