Nentershausen denkt über Förderverein für Freibad nach

Attraktives Freibad in schöner Lage: Die Nentershäuser überlegen jetzt gemeinsam, wie sie ihre Freizeitanlage noch attraktiver und noch wirtschaftlicher gestalten können. Archivfoto: Franziska Wiegard

Nentershausen. Nach der Saison ist vor der Saison: Auch nach dem Ende der Freibad-Saison in Nentershausen gehen in der Gemeinde die Planungen dazu weiter, wie das Bad noch attraktiver und noch kostengünstiger betrieben werden kann.

Zurzeit werden Gespräche darüber geführt, ob es für Nentershausen sinnvoll wäre, einen Förderverein für das Freibad zu gründen.

Diese Idee stammt aus einer Informationsveranstaltung, zu der die Gemeinde die Bürger Ende April eingeladen hatte. Daran hatten 40 Nentershäuser teilgenommen und Anregungen gesammelt. Anschließend war ein Arbeitskreis gebildet worden, der sich in mehreren Sitzungen mit den Ideen beschäftigte.

Nächste Woche soll es erste Gespräche mit anderen Kommunen geben, die einen Förderverein für ihr Bad ins Leben gerufen haben und deren Bad von der Größe her dem Nentershäuser entspricht. „Wir wollen von den Erfahrungen der anderen profitieren und dann entscheiden, ob ein Förderverein auch für uns sinnvoll ist“, betonte Bürgermeister Ralf Hilmes. Gespräche soll es unter anderem mit Ringgau-Datterode geben.

Zurzeit gibt es einen festangestellten Bademeister für das Freibad. Er arbeitet zu 60 Prozent im Freibad und zu 40 Prozent auf dem Bauhof. Unterstützt wird er von zwei Aushilfen, die auch Rettungsschwimmer sind und zeitweise die Aufsicht übernehmen.

Seit Kurzem gibt es Verstärkung für dieses Team: Ein Glücksfall für Nentershausen ist, dass Oliver Günther seine Umschulung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe seit dem 1. September bis zum 31. August 2016 bei der Gemeinde Nentershausen absolviert.

Was Günther so wertvoll für Nentershausen macht, lesen Sie in unserer gedruckten Ausgabe.

Von René Dupont

Quelle: HNA

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