Landfrauen im Bezirk Rotenburg vertrauen weiter auf langjährige Vorsitzende

Nattermüller an der Spitze

Das neue Vorstandsteam der Landfrauen im Bezirk Rotenburg (von links): Rena Müller-Seesemann, Angelika Rinne (beide Beisitzerinnen), Gisela Nattermüller (Vorsitzende), Jutta Diegel (stellvertretende Geschäftsführerin), Gudrun Raschke (Geschäftsführerin), Inge Baum (stellvertretende Vorsitzende) und Angela Schulze (Beisitzerin). Foto: Kanngieser

Iba. Einstimmig wiedergewählt hat der Bezirkslandfrauenverein Rotenburg seine Vorsitzende Gisela Nattermüller. In einer Delegiertenversammlung bestätigten alle 64 stimmberechtigten Anwesenden aus 19 Ortsvereinen die engagierte Frau aus Niedergude für weitere vier Jahre an der Spitze des Bezirksvereins. „Ich freue mich sehr auf einen regen Austausch und viele schöne Begegnungen“, sagte Gisela Nattermüller und dankte dem ehemaligen Vorstandsteam für das „tolle Miteinander“.

Auch die Ergebnisse der weiteren Vorstandsmitglieder konnten sich sehen lassen. Inge Baum (Königswald), ehemalige Beisitzerin, wurde zur Stellvertreterin Nattermüllers gewählt. Als Geschäftsführerin zeichnet wieder Gudrun Raschke vom Ortsverein Mönchhosbach-Dens verantwortlich. Ihr zur Seite steht künftig Jutta Diegel (Weißenhasel) als Stellvertreterin. Neben Angela Schulze (Lüdersdorf) wurden Rena Müller-Seesemann (Weißenhasel) und Angelika Rinne (Königswald) zu neuen Beisitzerinnen gewählt.

Vor der Vorstandswahl erinnerte die Vorsitzende an die zahlreichen Veranstaltungen der vergangenen vier Jahre, in denen man als Schwerpunkt unter anderem den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit wählte.

Neue Mitglieder gesucht

„Wir als Verein werden älter, und auch wir verzeichnen einen Mitglieder-Rückgang“, sagte sie mit Blick auf den demografischen Wandel. Darum werde es künftig wichtig sein, neue Mitglieder zu werben und gemeinsam mit den Ortsvereinen – etwa in Workshops – über neue Wege zu diskutieren.

Der Bezirkslandfrauenverein mit seinen immer noch etwa 1480 Mitgliedern in 23 Ortsvereinen sei stark, der Heimat verbunden und habe als Netzwerk eine so große Macht, „dass wir viel bewirken können“, rief Gisela Nattermüller den Frauen zu und appellierte an sie, sich im und für den ländlichen Raum zu engagieren.

Der Vorstand habe sich in den vergangenen vier Jahren durch eine hervorragende Teamarbeit ausgezeichnet, würdigte sie das Engagement des Gremiums. „Das wollen wir so beibehalten und das Ohr immer dicht an den Ortsvereinen haben“, kündigte sie an. (zwk)

Quelle: HNA

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