Gläubige in der Stadt Bebra und den Dörfern laden zur Information ein

Nacht offener Gotteshäuser

Lobgesänge: In der syrisch-orthodoxen Kirchengemeinde sangen die Messdienerinnen der ersten Nacht der offenen Gotteshäuser Hymnen und Lobgesänge in aramäischer Sprache. Foto:  Archiv

Bebra. Die fünfte Nacht der offenen Gotteshäuser in Bebra beginnt am Freitag, 15. Juni, um 19 Uhr vor dem Rathaus in der Nähe einer Gedenktafel. Sie befindet sich an der Amalienstraße und erinnert an die ehemalige Synagoge der jüdischen Gemeinde. Bebras Bürgermeister Horst Groß und Vertreter der beteiligten religiösen Gemeinschaften eröffnen die Veranstaltung. Im Anschluss können die Kirchen und Gebetshäuser in und um Bebra besichtigt werden.

Dr. Heinrich Nuhn, heimischer Kenner der Geschichte der ehemaligen jüdischen Bevölkerung im Bereich Bebra und Rotenburg, wird auf dem jüdischen Friedhof an der Otto-Kraffke-Straße die Besucher informieren. Im Rathausfoyer befindet sich ab diesem Tag die Ausstellung „70 Jahre danach - Gedenken an die Deportation der letzten jüdischen Mitbürger/innen aus Bebra“. Archivar Hans Möller steht als Ansprechpartner zur Verfügung.

Es können folgende Gotteshäuser besucht werden. In der Kernstadt: • Evangelische Auferstehungskirche, ab 21 Uhr singt der Gospelchor. • Evangelisch Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), • Evangelische Gemeinschaft, • Evangelisch Methodistische Kirche, • Jüdischer Friedhof, • Römisch- Katholische Kirche St. Marien, • Syrisch-Orthodoxe Kirche, • Gebetshaus des Türkisch-Islamischen Kulturvereins.

In den Stadtteilen: Asmushausen, Braunhausen, Gilfershausen (Die alten Bilder neu entdecken; 21 Uhr Turmblasen), Iba, Imshausen (Bibellesen/Bibelhören zum Ausprobieren), Kommunität Imshausen (Tannenhof), Rautenhausen, Solz (19.30 Uhr Singkreis, meditativer Rundgang), Weiterode.

In einigen Gemeinden wird auch ein musikalisches Begleitprogramm angeboten. Genaue Informationen gibt es in dieser Zeitung und in einem Programm, das am 15. Juni verteilt wird.

Die einzelnen Orte der Begegnung sind bis gegen 23 Uhr geöffnet, teilt der Ökumenische Arbeitskreis als Veranstalter mit. (ank)

Quelle: HNA

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