Nachbarschaftshilfe soll in Alheim gegründet werden

Alheim. In Alheim soll eine Nachbarschafts- und Generationenhilfe gegründet werden. Mehr als 30 Alheimer kamen zum ersten Treffen, um sich darüber zu informieren, wie die gegenseitige Hilfeleistung unter den Bürgern organisiert werden soll. Nach den Sommerferien soll die Gründung stattfinden.

Die Bürgerhilfe, die Angebot und Nachfrage gegenseitiger Unterstützung koordinieren wird, soll ein weiterer Baustein in den Bemühungen der Gemeinde werden, die Folgen des gesellschaftlichen Wandels zu bewältigen und den Einwohnern ein angenehmes Leben in Alheim zu ermöglichen.

Die Zukunft gestalten

„Die Vergangenheit ist nicht zu ändern, aber die Zukunft muss wohlgestaltet sein“, sagte Bürgermeister Georg Lüdtke bei dem Treffen im Haus der Generationen. Der Versammlungsort ist neben der Seniorenwohnanlage Wohnkonzept 55+, der Kindertagesstätte Haus der kleinen Füße mit der Krippe Traumland und dem Familien-Vitalzentrum eine der bislang vier Säulen des Alheimer Generationen-Netzwerks. Als fünfte soll eine Bürgerhilfe mit dem Titel „Wir für uns“ dazukommen.

Das Interesse daran sei bereits vorhanden, sagte Lüdtke. Das zeige sich an den ersten Reaktionen bei dem Treffen: Ob Begleitung bei Kinobesuchen und Spaziergängen oder Hausaufgabenbetreuung – die ersten Alheimer seien schon bereit, selbst Hilfsangebote zu machen.

Und es mangele nicht an der Kreativität bei den Interessenten, um ein vielfältiges Angebot auf die Beine zu stellen.

Unterstützung vom Kreis

Unterstützt werden sie von der Koordinierungsstelle Generationenhilfe des Landkreises. Deren Mitarbeiter Stephan Wachsmuth gab den Teilnehmern eine Hausaufgabe mit auf den Weg: Jeder von ihnen soll zum nächsten Treffen, bei dem es um die Gründung der Bürgerhilfe gehen soll, mindestens zwei weitere Interessenten mitbringen. So soll die Idee der Nachbarschaftshilfe per Mundpropaganda weitere Anhänger in Alheim finden. (mcj)

Quelle: HNA

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