CDU-Nachwuchs Osthessens traf sich in Schlitz – Personalentscheidungen getroffen

JU: Ruf nach Schülerticket

Für Landtagswahl und Landesdelegiertentag gut gerüstet: die JU Hersfeld-Rotenburg beim Bezirkstag der Jungen Union Osthessen in Schlitz mit (von links) Kreisvorsitzendem Christian Eckhardt, den Landtagskandidaten Andreas Rey und Lena Arnoldt sowie dem JU-Landesvorstandskandidaten Andreas Börner (Rotenburg) und Bezirksvorsitzendem Matthias Möller. Foto: nh

Hersfeld-Rotenburg. Einige Personalentscheidungen hat der hessische Landesverband der Jungen Union Osthessen bei seinem Bezirkstag vor Kurzem in Schlitz (Vogelsbergkreis) getroffen. Das Treffen diente auch der Vorbereitung auf die Landtagswahl, heißt es in einer Pressemitteilung.

Daniel Höfer, der zwischenzeitlich zum Kreisvorsitzenden der Jungen Union im Landkreis Fulda gewählt wurde, legte sein Amt als satzungsgemäßer Bezirksvertreter im Landesvorstand nieder. Als Nachfolger wurde Philipp Höfer (29/Hünfeld) einstimmig gewählt. Als Kandidat für das Amt eines Referenten im Landesvorstand, der am Landestag an Pfingsten in Wiesbaden gewählt wird, wurde Andreas Börner (Rotenburg) nominiert. Er soll auf Michael Ruhl (Herbstein) folgen, der nicht mehr kandidieren wird.

Für gesamten Nahverkehr

In ihren programmatischen Forderungen wünscht sich die JU Osthessen ein Schülerticket, das für alle Schüler gelten soll, deren Kosten nicht mehr von den Landkreisen übernommen werden oder die einen ermäßigten Schülerpreis bezahlen. Dabei will man sich am Semesterticket orientieren, das bereits von vielen Studenten in Hessen genutzt werde. Damit sollen die Schüler den gesamten öffentlichen Nahverkehr im jetzigen RMV und NVV nutzen können. In diesem Zusammenhang fordert der CDU-Nachwuchs, die Verkehrsverbünde RMV und NVV zu einem hessischen Verkehrsverbund zusammenzufassen.

„Die Verbundgrenze verläuft mitten durch den Landkreis Hersfeld-Rotenburg, was immer wieder zu Abstimmungs- und Verbindungsschwierigkeiten im Übergangsgebiet führt“, erklärt der Kreisvorsitzende der JU Hersfeld-Rotenburg, Christian Eckhardt (Ludwigsau). Jennifer Gießler (Lauterbach), Vorsitzende im Vogelsbergkreis, ergänzt: „Auf die Schulen in Alsfeld gehen auch viele Schüler aus der Schwalm. Diese müssen zum Teil große Umwege in Kauf nehmen, nur weil der Schwalm-Eder-Kreis einem anderen Verkehrsverbund angehört“. (red/rai)

Quelle: HNA

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