Nach HNA-Bericht: Die gestohlene Weihnachtsmannmütze ist wieder da

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Haben die geliebte Deko wieder: Sandra Lückert und Sohn Jimi mit der roten Mütze, die bis zum Diebstahl vor Weihnachten den Buchsbaum vor der Haustür geschmückt hat (kleines Foto).

Heinebach. Sandra Lückert und ihr Sohn Jimi können sich freuen: Die große, knallrote Weihnachtsmann-Mütze, die vor ihrer Haustür gestohlen wurde, ist wieder da. Eine Nachbarin brachte sie vorbei, nachdem sie in unserer Zeitung gelesen hatte, dass die Mütze gestohlen worden war.

Wie berichtet hat die Mütze über Jahre hinweg während des Advents einen großen Buchsbaum vor der Haustür der Lückerts in Heinebach geschmückt. Dieses Mal wurde die Mütze von unbekannten Langfingern gestohlen.

Dabei dürfte es sich um zwei etwa zehn Jahre alte Mädchen gehandelt haben. Denn sie haben die Mütze für fünf Euro einer Frau in der Nachbarschaft der Lückerts verkauft. Das Geld bräuchten sie für ihre Lehrerin, hätten die Kinder gesagt.

Nach unserem Zeitungsbericht über gestohlene Weihnachtsdekoration in der vergangenen Woche brachte die unfreiwillige Komplizin der diebischen Mädchen die Beute den rechtmäßigen Eigentümern vorbei. „Da sieht man doch, dass es noch ehrliche Menschen gibt wie diese nette Frau“, sagt Sandra Lückert. Am meisten freue sich ihr vierjähriger Sohn Jimi darüber, dass die Mütze wieder da ist. Der Diebstahl habe ihn sehr traurig gemacht.

Der dreiste Diebstahl hat Sandra Lückert nachdenklich gemacht: „Die Mütze zu verkaufen geht über einen einfachen Kinderstreich deutlich hinaus.“ Zur Polizei will sie aber nicht gehen: „Wegen einer Mütze stelle ich doch keine Strafanzeige.“ Vermutlich war es aber das letzte Mal, dass sie vor ihrer Haustür weihnachtlich geschmückt hat: „Die Mütze ist wieder da, aber ob wir sie wieder auf den Buchsbaum machen, glauben wir nicht.“ (mcj)

Quelle: HNA

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