Im Kreis sind derzeit 28 Anlagen genehmigt

Nach Blitzeinschlag: Regionale Windräder werden alle zwei Jahre gewartet

Windkraftanlagen im Abendlicht: Diese Rotorblätter drehen sich seit Jahren nahe Solz. Archivfoto: Dupont

Hersfeld-Rotenburg. Windkraftanlagen im Kreis Hersfeld-Rotenburg werden turnismäßig alle zwei Jahre gewartet. Das hat Peter Ross von der Oberen Bauaufsicht des Regierungspräsidiums Kassel (RP) klargestellt.

Hintergrund: Nach einem Blitzeinschlag am Wochenende war von einer neuen Anlage in der Söhre bei Kassel ein drei bis fünf Meter langes Stück eines Rotorblatts abgebrochen und zu Boden gestürzt. Verletzt wurde niemand. Die Anlagen sind mit Blitzschutzeinrichtungen ausgerüstet.

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Zuständig für die Wartungsarbeiten von Windkraftanlagen sind die jeweiligen Betreiber, die in der Regel Sachverständige und Gutachter damit beauftragen. Kontrolliert werden dann „alle wichtigen mechanischen und elektrischen Teile“, wie wiederum der Homepage des Bundesverbands Windenergie zu entnehmen ist. Wie es beim Bundesverband weiter heißt, seien Elektrik und Elektronik weitaus anfälliger für Störungen als Getriebe, Rotor und Generator.

Die Wartungsintervalle für Windräder sind laut Peter Ross mit zwei Jahren deutlich kürzer als bei anderen sogenannten Sonderbauten – dort gelten fünf Jahre. Die Ergebnisse der Prüfungen laufenüber die Schreibtische der Oberen Bauaufsicht.

Nach Angaben des RP Kassel gibt es im Kreis Hersfeld-Rotenburg derzeit 28 genehmigte Windkraftanlagen. (rai)

Quelle: HNA

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