Nach Reinmüller-Abriss wird Bebraer Bahnhofsvorplatz gebaut

Blick von oben aus dem Gama-Altenhilfezentrum: Hier entsteht der Bahnhofsvorplatz. Die steile Treppe zur Fußgängerunterführung unter dem Bahnhof wird verschwinden und für alle Nutzer ein passender Zugang zu den Bahnsteigen und auf die Ostseite der Stadt geschaffen – einschließlich Rampen für Kinderwagen und Fahrräder sowie einem Fahrstuhl. Foto:  Schankweiler-Ziermann

Bebra. Mitte Oktober beginnen die Bauarbeiten für den Bahnhofsvorplatz in Bebra, und im Frühjahr soll schon ein großer Teil der Arbeiten erledigt sein.

Samt der Park + Ride-Anlage um die Spardabank wird sich der gesamte Bahnhofsvorplatz Ende 2016 in neuem Licht präsentieren - im besten Fall, spätestens aber bis zum Frühjahr 2017.

Wie der neue Eingangsbereich aussehen wird, erläuterte Bauamtsleiter Patrick Schuster. Der Bahnhofseingang

Gebaut wird ein recht aufwändig anmutender Bahnhofseingang mit: 

• einem Fahrstuhl, einer Treppe und einer Rampe vom Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) her zur Fußgängerunterführung,

• einer weiteren langgezogenen Treppe mit zwei Podesten in Verlängerung der Personenunterführung - die steile Treppe, die sich derzeit dort befindet, wird abgebaut,

• einer dritten Treppe sowie einer Rampe von Richtung Bahnhofstraße.

• Drei hohe Sitzstufen sollen statt einer Wand zwischen den beiden Rampen und der mittleren Treppe gebaut werden.

• Ein Dach in Schmetterlingsform wird den Eingangsbereich vor der Unterführung überspannen.

Lexikonwissen: 

Der Eisenbahnknotenpunkt Bebra im Regiowiki

Von der Ebene der Stadt wird es zunächst auf eine Zwischenebene nach unten gehen. Hier treffen sich die Rampen und Treppen von beiden Seiten und die mittlere Treppe, und von hier aus geht es dann auf einer Treppe und einer Rampe weiter auf die Ebene der Unterführung. Diese untere Treppe wird wesentlich kürzer, breiter und weniger steil sein als die bisherige.

Auch an einen Fahrradständer auf der mittleren Ebene wurde gedacht. Kiosk und WC Wo bisher noch ein großes Loch links neben dem noch steilen Zugang zum Bahnhof klafft, wird ein Kiosk gebaut, in dem Reisebedarf, Getränke, Zeitungen und Fahrkarten sowie Busreisen verkauft werden sollen. Auf der Ebene der Unterführung werden Toiletten eingebaut. Von Stadtseite aus gesehen vor dem Kiosk befindet sich der Lift. Kiss and Ride vor dem Gama Direkt vor dem Gama-Altenhilfezentrum und dort, wo bisher das Haus Reinmüller stand, entsteht die sogenannte Kiss-and-Ride-Anlage. Hier kann man mit dem Auto vorfahren, Angehörige zum Bahnhof bringen oder abholen, allerdings nur zum Ein-, beziehungsweise Aussteigen (drei Minuten).

Die Halteplätze verlaufen bogenförmig vor dem Gama, auch der sich daran anschließende Gehsteig (drei Meter breit und gelb gepflastert) ist bogenförmig. Platz für jeweils zwei Taxen ist etwa dort, wo die Taxen schon früher standen, sowie auf der gegenüberliegenden Seite, wo sich bisher noch das Toilettenhäuschen befindet. P+R vor der Spardabank Die Zufahrt zu dem Parkplatz von der Bahnhofstraße her bleibt wie bisher, es werden aber künftig mehr Parkplätze zur Verfügung stehen: 43 und dazu zwei Behinderten-Plätze. Der ganze Parkplatz wird 30 Zentimeter höher gelegt, sodass eine Stufe zum Sparda-Gebäude wegfällt. Es befindet sich im Besitz der Stadt und wird außerdem einen behindertengerechten Zugang erhalten.

Quelle: HNA

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