Interview mit der Sängerin über ihre Teilnahme bei „The Voice of Germany“

Roma Schneider: Musik ist ihr Tagebuch

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Mit Leidenschaft dabei: Roma Schneider singt am Freitag im Fernsehen vor der Jury der Musik- und Casting-Show „The Voice of Germany“.

Rotenburg. Roma Schneider aus Rotenburg singt am Freitag um 20.15 Uhr in der Musik-Show „The Voice of Germany“ auf Sat 1 vor einer Jury voller Stars (Coaches). Wir sprachen mit der 32-jährigen Krankenschwester über die große Karriere und Nervosität bei Auftritten.

Frau Schneider, bleiben Sie Ihrer Heimat Rotenburg treu, wenn Sie demnächst ein Star werden? 

Roma Schneider: Ich bin nicht davon überzeugt, dass ich sehr weit komme und eine große Karriere vor mir habe. Mir würde es schon reichen, wenn sich etwas Regionales entwickelt, ich also hier in der Umgebung eine Band gründe und mit dieser auf Veranstaltungen vor Ort auftrete.

Was ist denn Ihr genaues Ziel in der Show? 

Schneider: Mir sind die Erfahrungen am wichtigsten. Ich versteife mich gar nicht so sehr aufs Weiterkommen oder Gewinnen. Es ist einfach toll, mit so vielen musikbegeisterten Menschen zusammenzuarbeiten. Außerdem möchte ich mir selbst beweisen, dass ich mutig genug bin, mich großen Herausforderungen zu stellen.

Sind Sie aufgeregt bei den Auftritten? 

Schneider: Ja, sehr sogar. Meine Familie und Freunde haben mich nach langem Drängen heimlich zum Casting angemeldet, weil ich mich selbst nicht getraut habe.

Und was tun Sie gegen die Aufregung? 

Schneider: Wenn ich Interviews gebe oder singe, heißt es Augen zu und durch. Meistens weiß ich danach gar nicht mehr, was gerade passiert ist. Ich bin gespannt, wie ich im Fernsehen rüberkomme. Ohne die tolle Unterstützung von Familie und Freunden ginge das nicht. Auch das Backstage-Personal hilft uns dabei, mit der Nervosität umzugehen.

Also sind Sie Ihrer Familie nicht böse wegen der heimlichen Anmeldung? 

Schneider: Nein, mittlerweile bin ich sogar dankbar. Es ist schon ein tolles Gefühl, auf dieser Bühne zu stehen. Obwohl zunächst einmal eine Bestechung notwendig war.

Welche denn? 

Schneider: Einen kabellosen Staubsauger haben sie mir geschenkt. Der ist super (lacht).

Was hat die Musik bisher für eine Rolle in Ihrem Leben gespielt? 

Schneider: Musik ist für mich eine Art Tagebuch. Ich verknüpfe Lieder mit bestimmten Erlebnissen. Ich höre nur Songs, die mich emotional berühren und singe seit einer Weile schon auf privaten Feiern. Ich schreibe jetzt auch an meinem ersten eigenen Song.

Gibt’s musikalische Vorbilder? 

Schneider: Nein. Ich finde zwar Rihanna und Adele cool, aber ich will niemanden kopieren, sondern meinen eigenen Klang entwickeln. Am Freitag singe ich „Love me like you do“ von Ellie Goulding – auch ein sehr schönes Lied.

Wenn Sie es sich aussuchen könnten, mit welchem Coach würden Sie dann zusammenarbeiten? 

Schneider: Egal, wer sich rumdreht, ich bin dabei. Alle sind hochbegabte Künstler.

Mehr zum Thema lesen Sie in der HZ am Mittwoch.

Quelle: HNA

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