Eisenbahnblasorchester Bebra begeisterte Zuhörer mit Jubiläumskonzert zu Ostern

Mit Musik bis nach Mexico

Dickes Lob und fünf Auszeichnungen: Horst Pawils (Zweiter von links), der Bundesbeauftragte für Kapellen der Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW), zeichnete fünf Musiker des Eisenbahnblosorchesters für langjährige Mitgliedschaft und besonderen ehrenamtlichen Einsatz mit dem Ehrenzeichen in Bronze aus. Unser Foto zeigt Wilhelm Böttner (45 Jahre, rechts), Lothar Döll (44 Jahre, seit 1971 Schriftführer, Dritter von links), Walter Adam (28 Jahre, seit 1986 Kassierer, Zweiter von rechts), Gerd Gillmann (25 Jahre, Vierter von rechts) und Igor Karassik (20 Jahre, seit 1995 Dirigent, links). Mit allen freuten sich die Vorsitzenden der BSW-Ortsstelle Heinz Hartig (Vierter von links) und des Orchesters, Dirk Richter (Dritter von rechts). Fotos: Apel

Rotenburg. Ostern ohne das Eisenbahnblasorchester Bebra? Im Dr.-Durstewitz-Saal des Herz- und Kreislaufzentrums in Rotenburg seit 25 Jahren undenkbar!

Kein Wunder, denn es gibt nichts Schöneres, als nach einem nachmittäglichen Spaziergang mit Käpt´n Igor Karassik und seinem Traumschiff auf große musikalische Fahrt zu gehen.

Da geht es mit dem Schönfeld-Marsch gleich richtig schmissig los. Da demonstrieren Herbert Prenzel und Werner Holstein, die Flügelhorn-Spezialisten des seit 1928 bestehenden Orchesters, was sich Kurt Pascher bei seiner Kridlovka-Polka gedacht hat. Da mischt sich beim österlichen Melodienreigen ein getragener Choral mit einem flotten Beat, da kommt die von Karel Vacek komponierte „Zwei-Tränen-Polka“ so böhmisch-beschwingt daher, dass es eigentlich nur Freudentränen sein können. Und da spielen Dirk Richter und Felix Heyer den „Klarinetten-Huckel“ so fingerfertig und kultig, dass sich der 1. Trompeter, Gerd Gillmann, ganz schön anstrengen muss, um beim „Wunderland bei Nacht“ noch eins draufzusetzen. Durch das Programm führt Hans-Joachim Becker.

Irische Segenswünsche

Nach kurzer Pause überrascht die von Horst Tann geleitete Saxophongruppe das gut gelaunte Publikum mit „Irischen Segenswünschen“. Und nach vielen weiteren Stücken geht es zum Schluss nach Spanien und Mexiko, wo Käpt´n Igor am Strand von Acapulco zu einem Glas Tequila einlädt. Herz, was willst du mehr?

Von Wilfried Apel

Quelle: HNA

Kommentare