MGV Sterkelshausen feierte Abschluss des 125-jährigen Bestehens mit Weihnachtskonzert

Mit Musik hell erleuchtet

Dankeschön: Horst Weichgrebe, der Vorsitzende des MGV Sterkelshausen (Vierter von links), hatte noch ein Fläschchen „Mittelbaumhäuser“ Jubiläumswein und Blumen für diejenigen dabei, die sich im „Achtel-Jahrtausend-Jahr“ um den MGV verdient gemacht haben. Dazu zählten (von links) der 2. Vorsitzende Wilfried Nolte, Chorleiterin Lilia Funkner, Pfarrer Dirk Kroker, Organistin Barbara Krieglstein, Chorleiter Gerhard Altnöder, der Vorsitzende des MGV Baumbach, Egon Horn, sowie Schriftführer und Ortsvorsteher Bernd Mettelem. Foto: Apel

Sterkelshausen. Ein letztes Ausrufezeichen hinter ihr großartiges Jubiläumsjahr setzten die Sänger des 125 Jahre alt gewordenen MGV Sterkelshausen mit einem vorweihnachtlichen Konzert in ihrer am Samstagabend auch musikalisch hell erleuchteten Heimatkirche. Wie schon beim Festwochenende im Juli, hatten sie sich wieder Gäste eingeladen.

Allen voran die Sangesbrüder aus Baumbach, mit denen sie den Alheimer Männerchor links der Fulda bilden und mit denen sie die „Heilige Zeit“ eröffneten.

Da die Sterkelshäuser Chorleiterin Lilia Funkner auch Dirigentin des MGV Weiterode ist, war eine stattliche Abordnung aus dem Eisenbahnerdorf anwesend. Ihr eindrucksvoll akzentuiertes Trommellied und ihr nachdenklich stimmendes „Stell dir vor, es ist Weihnachtszeit“, in dem der Wunsch zum Ausdruck gebracht wird, dass Weihnachten ein Stück weit ins alltägliche Leben hinübergerettet werden möge, fanden großen Anklang.

Zart und verheißungsvoll

Das galt auch für die Liedauswahl des von Gerhard Altnöder geleiteten Kirchenchores Baumbach-Braach, in dem die Frauenstimmen dominierten. Zart und in froher Erwartung ertönte ihr „Wie soll ich dich empfangen“, anspruchsvoll ihr „Freu dich, Erd und Sternenzelt“, verheißungsvoll ihr „Wisst ihr noch, wie es geschehen“ und mit dem von Alfred Hans Zoller komponierten Lied „Stern über Bethlehem“ ließen es die Sängerinnen und Sänger fast schon Heiligabend werden.

Dreimal ließ die Organistin Barbara Krieglstein aus Altmorschen die Königin der Instrumente ertönen, angefangen beim fast schon volkstümlichen „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ bis hin zum etwas weniger bekannten „Trumpet Voluntary“ von John Bennet.

Zum großen Finale vereint

Danach sangen beide Männerchöre gemeinsam das große Finale. Ihr anrührendes Stück „Des deutschen Seemanns Weihnachten“ und die „Hymne an die Nacht“ von Ludwig van Beethoven wurden mit lang anhaltendem Beifall bedacht, ehe der wunderbare Abend, der noch viel mehr Zuhörer verdient gehabt hätte, mit einem umfassenden Dankeschön des MGV-Vorsitzenden Horst Weichgrebe, dem Segen von Pfarrer Dirk Kroker und dem gemeinsam gesungenen Schlusslied „Macht hoch die Tür“ zu Ende ging.

Von Wilfried Apel

Quelle: HNA

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