Lispenhäuser Chor Mixed Melodies und Bläsergruppe Nur Blech spielten in Bebra

Musik, die Freude bereitet

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Von leicht bis dramatisch: Die Bläser von Nur Blech zeigten die ganze Bandbreite ihres Könnens. Auf unserem Foto sind – von links – Markus Buhrmann, Rüdiger Brandt und Daniel Neufeld zu sehen.

Bebra. Längst hat sich herumgesprochen, dass es sich lohnt, das jährliche Konzert des Lispenhäuser Chores Mixed Melodies und der Bläsergruppe Nur Blech zu besuchen. In der Bebraer Auferstehungskirche war daher am Sonntag jeder Platz besetzt.

Die, die gekommen waren, bekamen Musik zu hören, die so richtig Freude bereitete.

Im Wechsel traten die beiden Gruppen auf. Von den Mixed Melodies hörten die Besucher überwiegend moderne Popsongs. Angeleitet von ihrem Chorleiter Patrick Busch schmetterten die gut 50 Sängerinnen und Sänger den Beach Boys-Song „Barbara Ann“ oder „Ich bin ich“ von Rosenstolz oder schmachteten zum Klassiker „Somewhere over the rainbow“. Gefühlvoll und ergreifend waren die Stücke, die der Chor ausgewählt hatte, und sie wurden so gesungen, dass sie das Publikum begeisterten und die Gedanken davonfliegen ließen.

Das Bläserquintett Nur Blech mit Musikern aus Rotenburg, Marburg und Göttingen demonstrierte eindrucksvoll die ganze Bandbreite, die ein reiner Bläserchor abdecken kann. Sie reichte von beschwingter Leichtigkeit, wie bei „Bonjour Paris“ bis zu mitreißender Dramatik bei „Eye of the Tiger“. Lässig moderierte Altposaunist Markus Buhrmann die einzelnen Stücke an.

Viel Platz für Humor

Gefühlvoll und ergreifend: Die Mixed Melodies hatten viele Popsongs im Programm.

Richtig mitreißend interpretierte das Bläserquintett den traurigen und dramatischen Abschiedssong „Bohemian Rhapsodie“, den Rockstar Freddie Mercury für seine Mutter schrieb. Bei all der Emotionalität war auch Platz für Humor: Die verschmitzte Hintergründigkeit des Songs „Ain’t missbehavin’“ (zu deutsch: Ich hab’ mich doch gar nicht daneben benommen) transportierten die Bläser auch ganz ohne gesungenen Text.

Apropos Humor: Chorleiter Patrick Busch kam im zweiten Teil mit schwarzen Zöpfen und bunter Mütze hinter der Kanzel hervor - und dirigierte so den Reggaesong „Jamaica Farewell“.

Von Achim Meyer

Quelle: HNA

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