AZV-Verbandsversammlung segnet mit großer Mehrheit den Wirtschaftsplan 2013 ab

Die Müllpreise bleiben stabil

Bad Hersfeld. Die Müllpreise bleiben auch im fünften Jahr stabil. Diese gute Nachricht in der Weihnachtszeit kommt aus der Verbandsversammlung des Abfallwirtschaftszweckverbandes (AZV).

Deren Mitglieder stimmten in ihrer Sitzung am Dienstagabend im Kreistagssitzungssaal in Bad Hersfeld mit großer Mehrheit für den Wirtschaftsplan 2013. Der schließt demnach im Vermögensplan bei 868 000 Euro in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen ab.

Im Vermögensplan sieht dies ein wenig anders aus. Dort stehen Erträgen in Höhe von 7 212 300 Euro Aufwendungen von 7 799 126 Euro gegenüber. Das voraussichtliche Defizit in Höhe von 586 826 Euro wird über die Gebührenausgleichsrücklage gegenfinanziert. Nach dieser Entnahme beträgt diese Rücklage noch 3 580 100 Euro. Daher sollte auch für die nachfolgenden Jahre der Müllpreis im Zuständigkeitsbereich des AZV stabil bleiben können.

Die fünf anwesenden unabhängigen Vertreter der Verbandsversammlung hatten dennoch gegen das Zahlenwerk votiert. Jedoch nur aus einem Grund: Ihnen sind die Müllpreise noch zu hoch. „Wenn ich auf gewisse Punkte im Plan schaue, dann wäre da sicher noch mehr herauszuholen. Wir sollten uns bei der ohnehin hohen finanziellen Belastung der Bürger für jeden Euro einsetzen“, verdeutlichte Bad Hersfelds Bürgermeister Thomas Fehling, als Vertreter der Unabhängigen. Eine Gebührensenkung sei ohne Probleme durchzusetzen, führte er weiter aus.

Die große Mehrheit hingegen erachtete die derzeitige Gebührenstruktur für vollkommen ausreichend. Für die CDU argumentierte Neuensteins Bürgermeister Walter Glänzer, dass es hier günstige und stabile Abfallpreise gebe. Und Bernd Iffland von der SPD bezeichnete den AZV als rundum gesunden Verband.  weitere artikel

Quelle: HNA

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