Erlös zur Hälfte an Ärzte ohne Grenzen

Künstler stellen im Kreisheimatmuseum aus: Mohn, Meer und Eisbären

Raum für Kunstwerke ganz unterschiedlicher Art: Edith Schadt (links) und Brigitte Berge sind zwei von fünf Künstlern, die ihre Bilder seit gestern im Rotenburger Kreisheimatmuseum zeigen. Foto: Meyer

Rotenburg. Großflächige, farbenfrohe Ölbilder ziehen den Blick auf sich und erzählen von der Begeisterung der Künstlerinnen und Künstler für ihr Hobby und von den Fertigkeiten, die sie über die Jahre erlangt haben. Eine neue Ausstellung im Rotenburger Kreisheimatmuseum zeigt Bilder von fünf Künstlern des Kunstvereins Rotenburg.

„Kunst im Museum“ heißt die Ausstellung schlicht, sodass der Titel Raum lässt für Bilder ganz unterschiedlicher Art. Karin Körner, Edith Schadt, Brigitte Berge, Ida Apel und Otto Brett haben dafür Bilder ausgewählt.

Gelernt bei Hans Röse

Sie alle, betont Brigitte Berge, haben das Malen bei Hans Röse gelernt. Da sind südeuropäische Landschaften zu sehen, das Meer, eine Steilküste auf Rügen, Holzhäuser hinter einem verwunschenen See in Skandinavien, ein exotischer Garten, roter Mohn auf einer Wiese mit blühenden Bäumen, eine Eisbärenfamilie und eine verträumte Kirche vor verschneitem Alpenpanorama. Wenige Motive aus der Region haben die Künstler in dieser Ausstellung abgebildet, etwa den Bürgerturm, das Cafégebäude im Rotenburger Schlosspark und einen Waldweg am Alheimer.

„Kunst muss ins Museum“, findet Museumsleiterin Lisa Heckeroth und freut sich über die neue Attraktion in ihrem Haus. Bis Sonntag, 26. Oktober, wird die Ausstellung zu besichtigen sein, immer mittwochs, freitags und sonntags von 14 bis 17 Uhr.

Hilfe für Ebola

Viele der Bilder stehen zum Verkauf, und die Künstlerinnen und Künstler haben beschlossen, mit der Hälfte der Einnahmen die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ zu unterstützen. Karin Körner hatte die Idee dazu. Die aktuellen Fälle von Ebola in Afrika hätten ihr gezeigt, wie wichtig diese Organisation sei.

Von Achim Meyer

Quelle: HNA

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