Beste Unterhaltung bot der Heimatabend zur Kirmes in Nentershausen

Mitten im Paradies

Lebendig ging’s zu beim Tanztee im Seniorenheim des Siedlerchores: Schwester Siglinde Krones hält Senior Horst Meister.

Nentershausen. Da war keiner im großen Festzelt, der nicht lauthals und fröhlich mitsang, als die Nentershäuser Fußballer Arm in Arm Karel Gotts Lied von der süßen Babicka schmetterten. Am Heimatabend der Kirmes hatte die Bühne zuvor fast drei Stunden lang Raum für unterhaltsame Darbietungen ganz unterschiedlicher Art geboten.

Die, die früh ins Bett mussten, machten den Auftakt: Die Kinder-Jazztanzgruppe tanzte zum Lied vom Händewaschen umjubelt über die Bühne, gefolgt vom 15-köpfigen Kinderchor. Andächtig lauschte das Publikum dem Lied, das erzählte, was passiert, wenn die Zirkustiere in die Disco gehen. Die großen Jazztanzkinder überraschten mit Sonnenbrillen und brachten passend zum heißen Spätsommer Partystimmung auf die Zeltbühne.

Die Sänger des Männergesangvereins schwärmten vom Blick aus dem Mastkorb und der Sonne über Sylt, bevor die Tänzerinnen des TV Germania das Publikum zum Staunen brachten: Zu Countrymusik zeigten die schwarz gekleideten Cowgirls einen lässigen und aufwendig choreografierten Tanz.

Schlüpfrig war der Beitrag der Schützenfrauen: Sie demonstrierten die Unterschiede männlicher und weiblicher Körperpflege.

Tanztee im Altenheim

Tolle optische Effekte zauberten die aufwendig kostümierten Frauen des TVG auf die Bühne, bevor der Siedlerchor das Publikum erheiterte. Urkomisch war der Tanztee im Altenheim, bei dem sich die Alten nicht so recht entscheiden konnten, ob sie lieber Walzer oder Rock ‘n’ Roll mochten. Die Schützenherren tanzten, angeführt vom Kirmesburschen Kay Baurhenne, zum Party-Punksong „Zehn kleine Jägermeister“.

Ganz allein betrat die 15-jährige Luisa Breßler die Bühne – und sang zu Playbackmusik den Schlager „Mitten im Paradies“. Bevor die Fußballer zum lauten und spontanen Finale die Bühne enterten, trat die Frauengruppe „Wilde Hilden“ mit einer Handstandnummer auf, die eigentlich keine war - dank ausgeklügelter Kostüme.

Von Achim Meyer

Quelle: HNA

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