FWG stimmt für Jörg Brand als Landtagskandidaten

Hersfeld-Rotenburg. Der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Kreistag Hersfeld-Rotenburg, Jörg Brand, ist in der Mitgliederversammlung der Freien Wähler des Wahlkreises 11 (Hersfeld) einstimmig zum Direktkandidaten für die hessische Landtagswahl am 22. September 2013 gewählt worden.

Brand lebt in Bebra und gehört dort auch der Stadtverordnetenversammlung an. Zur Ersatzkandidatin nominierten die Mitglieder ebenfalls einstimmig das Kreisausschussmitglied Anja Zilch aus Philippsthal.

In seiner Rede griff Jörg Brand die Euro-Krise auf. "Es kann und darf nicht sein, dass der deutsche Steuerzahler als Zahlmeister für die finanzpolitische Unfähigkeit der Regierungen und Banken anderer europäischer Staaten, weiterhin missbraucht wird. Eine Zwangsabgabe auf Sparguthaben der Bürgerinnen und Bürger, wie sie in Zypern umgesetzt worden ist und laut Finanzminister Schäuble (CDU) auch für Deutschland in Betracht kommt, ist eine Riesensauerei", erklärte Brand. Er forderte, dass die europäischen Verträge geändert werden müssten. Es sei zwingend erforderlich, den "bankrotten Süd-Staaten" zu ermöglichen, aus dem Euro auszuscheiden und zu ihrer jeweiligen nationalen Währung zurückzukehren. Die Euro-Zone brauche dringend einen Neuanfang.

Kritik übte Brand auch am nach wie vor vorhandenen Fördergefälle zwischen Hessen und Thüringen und an der Entscheidung, das K+S-Forschungsinstitut nach Unterbreizbach zu verlagern. "Die Kaliindustrie ist eine der "Arterien", die wir für die zukunftsfähige Entwicklung des Werratales und unseres Landkreises brauchen", sagte er. Die Freien Wähler hätten sich auf die Fahnen geschrieben, die Arbeitsplätze in der Kaliindustrie an den hessischen Standorten zu sichern, betonte Brand. (red)

Quelle: HNA

Kommentare