Mischelsweg bleibt dicht: Weitere Bäume könnten umstürzen

Breitenbach. Der Mischelsweg zwischen Breitenbach und Rotenburg bleibt bis auf Weiteres für Verkehrsteilnehmer gesperrt. Der beliebte Radweg R1 kann aus Sicherheitsgründen nicht freigegeben werden.

 Noch besteht akute Gefahr, dass weitere Bäume oder Steine auf den Weg fallen. Die Stadt Bebra will das Gelände zunächst von einem Fachbüro prüfen lassen. Die starken Regenfälle in den vergangenen Wochen haben dazu geführt, dass eine Reihe von Bäumen entwurzelt vom steilen Buntsandsteinhang auf den Weg fielen. Und nicht nur das: Bebras Bauamtsleiter Manfred Klöpfel und seine Mitarbeiter registrierten auch, dass Bäume im eigentlich „fetten“ Boden zwischen Weg und Fulda umgefallen sind.

Klöpfel: „Die Schnelligkeit, mit der die Bäume umgestürzt sind, und deren Anzahl hat es so in den Jahren zuvor noch nicht gegeben.“ Man beobachte die Entwicklung sehr aufmerksam. Die Verkehrssicherungspflicht liegt bis zur Gemarkungsgrenze der Stadt Rotenburg und damit exakt im kritischen Gebiet bei der Stadt Bebra.

Von Rotenburger Seite her gibt es keine extremen Steilhänge, erklärte Klöpfel. Auf eigene Gefahr Weil der R1 so stark frequentiert wird, muss die Stadt besondere Sorgfalt walten lassen und Risiken, so weit es geht, vermeiden. Wer trotz Absperrung und Verbotsschildern auf dem Mischelsweg langfährt oder -geht, haftet selbst, stellte Klöpfel klar. Derzeit ist der Weg weitgehend freigeräumt, berichtete der Leiter des Forstamtes Rotenburg, Dr. Hans-Werner Führer.

Die Aufräumungsarbeiten wurden über sein Amt organisiert, obwohl nur ein ganz geringer Teil des betroffenen Waldes zu Hessen Forst gehört. Der Großteil gehöre den Städten Bebra und Rotenburg und einem privaten Waldbesitzer. Lediglich der Privatwald sei noch nicht aufgeräumt, erklärte Führer. (sis)

Quelle: HNA

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