9,2 Millionen fließen ins Kreiskrankenhaus

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Blick vom Schwesternwohnheim: Saniert wird zunächst der C-Trakt (rechts). Später sollen der A-Trakt (vorne links) und B-Trakt (im Hintergrund) folgen. Im Vordergrund ist der Vorbau des alten Haupteingangs zu sehen, der ab Dezember ganz geschlossen wird.

Rotenburg. In das Kreiskrankenhaus Rotenburg werden bis Mitte 2014 insgesamt etwa 9,2 Millionen Euro investiert. Zwei Drittel der Summe fließen in den sogenannten C-Trakt, also das Gebäude mit dem alten Haupteingang, das vom neuen Eingang her kaum zu sehen ist.

Der Eigenanteil des KKH beträgt 2,5 Millionen Euro. „Diese Maßnahmen sind ein weiterer wichtiger Schritt für die Standortsicherheit“, erklärte Verwaltungsleiter Sassan Pur. Im C-Trakt entstehen elf neue Zimmer mit eigener Dusche und Toilette, überwiegend Zweibettzimmer. Erneuert werden im gesamten Trakt Wasser, Abwasser, Heizung und Elektro sowie der Brandschutz. In der alten Eingangshalle findet künftig die Kapelle ihren neuen Standort.

Für die Bauarbeiten muss der gesamte Trakt geräumt werden. Das passiert ab Februar/März des kommenden Jahres. Ausweichquartier wird das Schwesternwohnheim mit der Altenpflegeschule, also das Hochhaus hinter dem KKH. Es wird bis dahin noch für 470 000 Euro brandschutztechnisch saniert, erläutert der Technische Leiter, Robert Theis. Saniert werden die ersten vier Etagen des Schwesternwohnheims.

Erst wenn hier die Arbeiten bis voraussichtlich Februar beendet sind, kann im C-Trakt begonnen werden, denn in die vier Etagen werden die Verwaltung, die Diabetesschule, Sozialdienst, Seelsorge und der Hospizverein einziehen. Je 76 000 Euro tragen das Land Hessen und der Evangelische Diakonieverein als Träger des KKH.

Das Krankenhaus bekommt auch eine neue Zentralsterilisation: Hier laufen bereits die Arbeiten. Es werden 1,9 Millonen Euro investiert. Bis Mitte April soll die Sterilisation stehen.

In diesem Jahr wurde bereits eine neue Notaufnahme in Betrieb genommen. Nach dem C-Trakt sollen auch die beiden anderen Bettentrakte saniert werden.

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Von Gudrun Schankweiler-Ziermann

Quelle: HNA

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