Rund 900 Geburten gab es in diesem Jahr im Kreis

Die meisten heißen Paul, Leon oder Sophie

Hersfeld-Rotenburg. Sophie, Leon und Paul sind die beliebtesten Namen im Kreis Hersfeld-Rotenburg in diesem Jahr gewesen. 18 Mädchen beziehungsweise je 14 Jungen bekamen diese Namen von ihren Eltern. Bei den Mädchen folgen auf der Beliebtheitsskala Marie (14), Mia (12), Lina (10) und Lena (9). Je achtmal gaben die jungen Eltern ihren Töchtern die Namen Maria, Emily oder Sophia, je siebenmal Alina, Hanna und Leonie. Sechs Mädchen heißen Amelie.

Bei den Jungs folgen auf Platz drei der beliebtesten Namen Elias (12), Jonas (11) und Michael (10). Je neunmal wählten die Mamas und Papas Finn und Thomas. Auch Lukas (8) hält sich in der Liste der beliebtesten Namen für den Nachwuchs. Jeweils sieben Jungen heißen Jakob, Luca oder Marlon. Auf Platz zwölf folgen bei den Jungen Anton, Ben, Fabian, Noah, Noel und Simon, Namen, die jeweils sechsmal vergeben wurden.

Die Liste stammt vom Geburtsstandesamt in Bad Hersfeld, dem mittlerweile einzigen im Kreis, nachdem es seit Sommer 2011 am Kreiskrankenhaus in Rotenburg keine Geburtshilfestation mehr gibt. Da auch keine Hausgeburten mehr verzeichnet werden, taucht in den Geburtsurkunden der Kinder im Kreis Hersfeld-Rotenburg praktisch nur noch der Geburtsort Bad Hersfeld auf. Allerdings wählen besonders die Eltern am Rande des Kreises auch Kliniken in Hünfeld oder Fritzlar.

Insgesamt erblickten in Waldhessen in diesem Jahr etwa 900 Kinder das Licht der Welt. Die genaue Zahl lag am 20. Dezember bei 875 Geburten, davon fünf Totgeburten, erklärte Matthias Heyer vom Standesamt Bad Hersfeld. Von diesen waren 449 Jungen und 421 Mädchen.

Obwohl es damals noch die Geburtshilfe in Rotenburg gab, ist die Zahl der in Bad Hersfeld beurkundeten Geburten praktisch nicht gestiegen. Vor zehn Jahren waren es genau 898 Kinder, 1993 waren es 951. SEITE 2

Von Gudrun Schankweiler-Ziermann

Quelle: HNA

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