Tankstelle und Restaurant waren geplant

Mehrheit im Ortsbeirat Hönebach lehnt Autohof-Pläne ab

Wildeck. Der geplante Bau eines Autohofs an der Autobahn 4 bei Hönebach sorgt für Wirbel. In der Ortsbeiratssitzung wurden weitere Details der umstrittenen Pläne bekannt.

Über 70 Besucher kamen am Montagabend zur Sitzung des Ortsbeirates, wo das Thema auf der Tagesordnung stand. Wildecks Bürgermeister Alexander Wirth, Elmar Franke von der Hessischen Landgesellschaft (HLG), und Planer Dr. Heiko Sawitzky von Regiokonzept standen den Besuchern zweieinhalb Stunden Rede und Antwort. Dabei wurden auch neue Details zu dem Projekt bekannt.

Die Tank- und Rastanlage will Autohof 24 im Gewerbegebiet Mackenrotscher Garten bauen. Das Unternehmen hat schon zahlreiche Autohöfe an deutschen Autobahnen gebaut, zum Beispiel an der A 7 bei Homberg/Remsfeld. Die Autohof-Kette ist seit 2013 jedes Jahr als bester Autohof ausgezeichnet worden. Nach Angaben der HLG nutzen auch Einheimische die Angebote gern. Der Investor hat Interesse an 10 000 der 51 000 Quadratmeter Fläche, mit einer Option auf weitere 10 000 Quadratmeter.

Zu dem Autohof soll eine Tankstelle und ein Restaurant mit gut bürgerlicher Küche gehören. Die Preise sollen „normal“ sein. Eine Spielothek will Autohof 24 nicht bauen. Dafür hat das Unternehmen keine Konzession. Es ist aber möglich, dass später andere Investoren solche Wünsche äußern. Die Gemeindevertretung hat in jedem Einzelfall die Möglichkeit, zuzustimmen oder Nein zu sagen.

Vier Mitglieder des Ortsbeirats Hönebach sprachen sich bei der Abstimmung gegen die Autohof-Pläne aus, drei dafür. Die Entscheidung fällt die Wildecker Gemeindevertretung in ihrer Sitzung am Donnerstag ab 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Hönebach.

Die Befürworter sehen die Autohof-Pläne als möglichen Startpunkt für die Ansiedlung weiterer Betriebe. Die Kritiker haben 200 Unterschriften von Hönebacher Bürgern gesammelt, die das Projekt ablehnen.

Mehr über die Argumente der Befürworter und der Kritiker der Autohof-Pläne lesen Sie in der gedruckten Mittwochausgabe unserer Zeitung.

Quelle: HNA

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