Dritte Krippengruppe in der Rotenburger Kindertagesstätte St. Georg

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Ein aufregender Tag: Die dritte Krippengruppe der Kindertagesstätte St. Georg in Rotenburg wurde gestern offiziell eingeweiht. Eltern brachten ihre Kinder zur Eingewöhnung. Auch Pauline, Tochter von Kita- „Chef“ Pfarrer Michael Dorfschäfer (Dritter von rechts) gehört zu den neuen Krippenkindern. Foto: Schäfer-Marg

Rotenburg. Für Finia, Pauline, Mia, Aurelio und einige andere Kinder hat am Montag ein neuer Lebensabschnitt begonnen: Sie hatten ihren ersten Krippentag. Und das in der neuen, dritten Krippengruppe der Rotenburger Kindertagesstätte St. Georg.

Mit der Einweihung ging eine einjährige Erweiterungs- und Umbauphase zu Ende. Gut 550.000 Euro haben Landeskirche, Stadt und Land in die Kita investiert, berichtet Pfarrer Michael Dorfschäfer, der verantwortlich für die Einrichtung ist. Drei Krippengruppen für insgesamt 30 Kinder unter drei Jahren sind nun im Erdgeschoss der Kita untergebracht, haben also eine Bereich für sich allein. Dort befindet sich nur noch der große Bewegungsraum für alle Kinder.

Eine Gruppe mit älteren Kindern ist in den Räumen der ehemaligen Hortkinder im Obergeschoss untergebracht, zwei weitere Gruppen tummeln sich in der früheren St. Georgs-Kapelle. Dort wurde viel Geld für Brandschutz und Fluchtwege investiert - diese sichernde Gestaltung der historischen Gemäuer gilt auch als Herausforderung für Architekt Helmut Spitze. Ihm dankten Kita-Leiterin Jennifer Kaßner und Pfarrer Dorfschäfer am Montag ganz besonders für Energie und Durchhaltevermögen. An dem kleinen Festakt nahmen auch Rotenburgs Bürgermeister Christian Grunwald und Ursula Heupel vom Kirchenvorstand und Kita-Beirat teil.

Dorfschäfer dankte Kaßner und ihrem Kita-Team für den Einsatz unter erschwerten Bedingungen wie Baulärm und Unruhe, die der Umbau im laufenden Kita-Betrieb mit sich brachte.

Die neue Krippengruppe bekommt noch eine eigene Terrasse zum Spielen, deren Bau vom Elternbeirat der Einrichtung in die Hand genommen wird. Nur das Material stellt die Kirche.

30 Krippenkinder, 75 Kita-Kinder, 14 Mitarbeiterinnen - das alles bedeutet viel Arbeit für Leiterin Jennifer Kaßner. Händeringend wird eine stellvertretende Leiterin gesucht, eine Person mit Berufserfahrung, sagt der Pfarrer.

Finia, Pauline, Mia und Co. interessierte das am Montag nicht. Sie erkundeten neugierig mit ihren Eltern den neuen Raum. Für sie wird es noch mal spannend, wenn Mama und Papa sie erstmals für ein Stündchen allein lassen mit ihren Erzieherinnen Beate Kaufmann und Sarah Kühlborn.

Von Silke Schäfer-Marg

Quelle: HNA

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