Mauerfall wird gestoppt - Sicherheit für Verkehr kostet über 200.000 Euro

+
Die alte Bruchsteinmauer an der Schieferstraße hat schon viele Jahrzehnte auf dem Buckel: Die Gefahr, die von ihr für den Verkehr und die Gartenbesitzer ausgeht, wird jetzt beseitigt. Fotos: Dupont

Süß. Im kleinen Dörfchen Süß wird jetzt ein schwerwiegendes Problem gelöst, das der Gemeinde und den Anwohnern mehr Kopfzerbrechen bereitet hat als angenommen.

Die 40 Meter lange Mauer, die die Schieferstraße stützen sollte, neigt sich seit Jahren immer mehr in Richtung des Gartens einer Familie. Ende August nun sollen die Bauarbeiten beginnen: Die Straße und die Mauer werden neu gemacht.

Auf etwa einem Drittel der Schieferstraße - 280 Metern - wird auch der Kanal erneuert. Die Straße wird auf einer Länge von 180 Metern grundlegend saniert. Das teilte der Nentershäuser Bürgermeister Ralf Hilmes auf Anfrage mit.

Die Erneuerung der Straße und der Stützmauer kostet die Gemeinde insgesamt 225 000 Euro. Die Hälfte der Summe wird auf die Anlieger umgelegt - so ist es in der Straßenbeitragssatzung der Gemeinde geregelt.

Seen im Garten 

Die Gemeinde hatte gar keine andere Wahl, als möglichst schnell zu handeln: Niemand weiß, wann die Mauer endgültig im Garten gelandet wäre. Die Bruchsteinmauer hat schon Jahrzehnte auf dem Buckel. Auf der Straße fahren Schulbusse und schwere Landmaschinen. Der Rand der Straße, wo bereits große Risse entstanden sind, ist mit Warnbaken abgesichert. Durch Risse in der Mauer hatten sich zeitweise Seen im Garten der Familie gebildet, die im Winter zu Eis gefroren waren.

Was die Bauarbeiten in diesem Bereich schwierig macht, lesen Sie in unserer gedruckten Mittwochausgabe.

Von René Dupont

Quelle: HNA

Kommentare