Domizil am Freitag in Betrieb

Machtloser Feuerwehr freut sich über saniertes und erweitertes Gerätehaus

Saubermachen vor dem großen Fest: Auf dem Platz vor dem Feuerwehrgerätehaus in Machtlos beseitigen Angehörige der Jugendfeuerwehr und Erwachsene die Spuren der Bauarbeiten. Hinten links ist der 100 Quadratmeter große Anbau zu sehen. Foto:  Vöckel

Machtlos. Am Feuerwehrgerätehaus in Machtlos sind die Bauarbeiten nahezu abgeschlossen. Lediglich einige Restarbeiten stehen noch aus. Dazu gehört der Außenputz. Wegen des langen Winters war das Anbringen zunächst noch nicht möglich.

Doch bis zum Freitag, 3. Mai, soll alles fertig sein. Denn dann wollen die Machtloser Brandschützer ihr erneuertes Feuerwehrgerätehaus offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Die Feier beginnt um 17 Uhr mit Ansprachen von Ronshausens Bürgermeister Markus Becker und von Wehrführer Volker Leimbach. Eingeladen sind alle Bewohner von Machtlos und die Mitglieder der Freiwillige Feuerwehr aus Ronshausen. Als Gäste werden Kreisbeigeordneter Helmut Miska, Kreisbrandinspektor Jürgen Weingarten, Gemeindebrandinspektor Matthias Kranz und die Vertreter der am Bau beteiligten Firmen erwartet.

Mit der Weitergabe eines Schlüssels soll die Übergabe des Feuerwehrgerätehauses in die Obhut der Freiwilligen Feuerwehr Machtlos symbolisch angezeigt werden.

Prüfdienst war Auslöser

Der Auslöser für den An- und Umbau des Feuerwehrgerätehauses in Machtlos war der technische Prüfdienst. Der hatte die bisherige Unterkunft der Brandschützer, ihrer Fahrzeuge und Spinde als zu klein und nicht mehr zulässig beanstandet.

Die Erneuerung wurde 2007 in den Bedarfs- und Entwicklungsplan der Ronshäuser Feuerwehren aufgenommen und auf den Weg gebracht. 2011 lag der Bewilligungsbescheid des Landes Hessen vor. Damit begann die konkrete Planung. Baustart war am 11. August 2012 mit dem symbolischen ersten Spatenstich. Die Vorgabe: Der Anbau, eine Garage in der Größe von 100 Quadratmetern für zwei Feuerwehrfahrzeuge, musste bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Das gelang den beteiligten Firmen.

Gleichzeitig wurde die bisherige Fahrzeughalle zu einem Aufenthalts- und Schulungsraum umgestaltet. Eingebaut wurden auch eine Küchenzeile, sanitäre Einrichtungen mit getrennten Toiletten und zeitgemäße Spinde für die umfangreiche Ausrüstung und Bekleidung der Feuerwehrleute.

Kosten wie geplant

Den An- und Umbau hatte Bürgermeister Markus Becker beim Feuerwehrjubiläum im Vorjahr mit 250 000 Euro angegeben. „Diese Kosten sind eingehalten worden“, sagte Wehrführer Volker Leimbach. Das habe ihm der Bürgermeister versichert.

Von Herbert Vöckel

Quelle: HNA

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