Verein will wieder Weihnachtsmärkte in Obersuhl für alle Wildecker organisieren

Macht hoch die Tür

Der Verein „Weihnachtsmarkt Wildeck“ will den Bürgern in Zukunft ein attraktives Angebot präsentieren: Auf dem Foto zu sehen sind die Vorstände, von links, Steffen Sauer, Sven Weyh, Martin Wagner, Michael Kaufmann, Wahlea Winter und Wilfried Kleinerüschkamp. Foto: nh

Obersuhl. Schöne Bescherung für Obersuhl: Nach einem Jahr Pause wird es am Sonntag, 2. Dezember, wieder einen Weihnachtsmarkt geben, zu dem alle Bürger herzlich eingeladen sind.

Und es kommt noch besser: Es wurde gleich ein Verein „Weihnachtsmarkt Wildeck“ gegründet, der sich in Obersuhl auch in Zukunft um den Veranstaltungshöhepunkt im Advent kümmert.

Bereits im Sommer hatten sich eine Handvoll Obersuhler Gedanken darüber gemacht, wie man die schöne Tradition des jährlichen Weihnachtsmarktes wieder etablieren könnte – modern, ansprechend, mit jungen Künstlern aus dem Ort und Showprogrammen.

Ziel ist es, dass der Weihnachtsmarkt zu einer vorweihnachtlichen Attraktion für Jung und Alt wird. Der Erlös soll gemeinnützigen Projekten und hilfebedürftigen Bürgern der Kommune zugute kommen.

Modernes und Bewährtes

Vier Jahrzehnte lang gab es in jedem Advent einen Weihnachtsmarkt in Obersuhl, der organisatorisch in den Händen von Walter Gliem lag. Aus gesundheitlichen Gründen konnte er sich damals nicht einbringen, so dass die Veranstaltung nicht zustande kam.

Die jetzt aktiven Vereinsmitglieder haben in kurzer Zeit Bürger von ihrer Idee begeistern können, sich für die schöne Tradition zu engagieren. Steffen Sauer und Martin Wagner haben als Geschäftsführer des Vereins die Verantwortung übernommen. 21 Einzelpersonen und Vereine sind dem Verein bereits bei der Gründungsveranstaltung beigetreten. „Unser Wildecker Weihnachtsmarkt in Obersuhl soll in vielerlei Hinsicht ein modernes Outfit erhalten“, gestattete Steffen Sauer einen ersten Blick hinter die neuen Weihnachtsmarktkulissen.

Geplant sei vor allem ein frisches Programm. In seiner Außenwirkung soll der Markt ein einheitliches Erscheinungsbild abgeben. Die Gestaltung mit Markthütten wird beim Verkauf von vorweihnachtlichen Leckereien und Getränken für eine ansprechende Präsentation sorgen.

Bislang drei Hütten

Für die Erstausrüstung reichte nicht nur bürgerschaftliches Engagement. Für bislang drei Markthütten und drei überdachte Stehtische sprangen ortsansässige Unternehmer finanziell ein. „Um diese einmalige Investition viele Jahre nutzen zu können, konnten wir die Kommune bereits frühzeitig als Unterstützer gewinnen“, berichtete Wagner. Die Gemeinde sorgt auch für die Unterstellung der Hütten das Jahr über.

Die Vereinsvorstände freuen sich, dass sie bei den anderen örtlichen Vereinen und der Blumensteinschule offenen Türen einrannten, als es darum ging, das Programm zu gestalten, Stände zu besetzen –- und eben all das Neue, aber auch viel Bewährtes, umzusetzen.

„So können wir gemeinsam eine gute Tradition der Vorweihnachtszeit wieder zu neuem Leben erwecken und damit allen Wildeckern ein attraktives Angebot unterbreiten“, betonte Sauer. (dup)

Quelle: HNA

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