Luxus-Camping: Bebraer baut für Dackel einen Wohnwagen

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Kurios: Den Hunde-Wohnwagen für Dackel Jimmy hat Helmut Senninger aus Bebra konstruiert. Unser Bild entstand bei einem Besuch von Hund und Herrchen auf der Biber-Messe. 

Bebra. Er hat alles, was das Camper-Herz begehrt: Der weiße Wohnwagen besticht durch seine elegant geschwungene Form, hat auf der linken Seite eine Eingangstür und auf der rechten Seite ein mit bunten Blumen geschmücktes Fenster.

Der Campingwagen ist mit einem Ventilator klimatisiert und mit Lampen und Blinkern verkehrssicher ausgestattet.

Vom Zugfahrzeug, einem blauen Kleintraktor der Marke Iseki, wird der Anhänger deutlich überragt. Denn gedacht ist der Wohnwagen nicht für menschliche Reisende, sondern für Dackel Jimmy. Helmut Senninger hat die mobile Reiseunterkunft für seinen Vierbeiner gebaut.

„Wenn ich mit dem Traktor gefahren bin, wollte der Hund immer mit“, erzählt der Bebraner. Also machte sich Senninger an die Arbeit und konstruierte die tierische Mitfahrgelegenheit. Nicht irgendeine, sondern eine außergewöhnliche.

Zwei Jahre Arbeit stecken in dem Gefährt - richtig fertig ist es immer noch nicht. Helmut Senninger plant weitere Verbesserungen an dem weißen Wohnwagen. Schon jetzt beziffert Helmut Senniger die Materialkosten für seinen Hunde-Transporter auf insgesamt 1200 Euro.

Die unzähligen Stunden, die er mit dem Bau verbracht hat, sind dabei nicht mit eingerechnet. Dafür reist Dackel Jimmy in dem Vehikel nun ganz luxuriös - besser gesagt, er schwebt. Denn während der Fahrt rollt der Wohnwagen nicht auf den beiden kleinen Rädern, sondern wird mit der Dreipunkt-Hydraulik des Schleppers angehoben.

Genau genommen handelt es bei dem Gefährt also nicht um einen Wohnanhänger, sondern um ein Anbaugerät. Hund Jimmy ist dieser feine Unterschied wohl einerlei: Hauptsache, er darf dabei sein, wenn sein Herrchen wieder Traktor fährt. (jce)

Quelle: HNA

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