Neues Schauspiel der ökumenischen Laienspielgruppe zur Reformationsdekade

Luthers Zeit auf der Wartburg

Luthers Begegnung mit dem Teufel: Die Laienschauspieler Hans Schick (links) und Sonja Riemenschneider im neuen Stück der ökumenischen Laienspielgruppe Rotenburg-Braach. Foto: nh

Braach. Er hat den Teufel gesehen und die Bibel übersetzt. Und das alles in nur zehn Wochen. Martin Luthers Aufenthalt auf der Wartburg, getarnt als Junker Jörg, ist Thema eines Theaterstücks, das die ökumenische Laienspielgruppe Rotenburg-Braach auf die Bühne bringt.

„Und wenn die Welt voll Teufel wär … Drei Tage im kurzen Leben des Junkers Jörg“ heißt das fünfte Verkündigungsstück der Theatergruppe unter der Leitung von Theresia Löffler.

Premiere feiert das Stück am Sonntag, 4. November, ab 18 Uhr in der Kirche zu Baumbach. Weitere Aufführungen sind am Sonntag, 11. November, 18 Uhr, in der Martin-Luther-Kirche Rotenburg sowie am Samstag, 8. Dezember, 17 Uhr in der Kirche zu Braach. Auch am Heimatort des Autors Johann Freitag im thüringischen Heiligenstadt wird das Schauspiel am Sonntag, 25. November, gezeigt.

Das Stück ist ein Beitrag der Gruppe zur Reformationsdekade, die von der Evangelischen Kirche Deutschland ausgerufen wurde, heißt es in einer Ankündigung. Die Dekade begann 2008 und zielt auf das Jubiläum des 500. Jahrestags des Thesenanschlags von Martin Luther im Jahr 2017 hin.

Das Stück spielt auf der Wartburg, wo Luther in nur zehn Wochen die Bibel ins Deutsche übersetzte. Was er in der engen Kammer erlebte, welchen Auseinandersetzungen er sich auf der Burg stellen musste, das ist Gegenstand des Schauspiels.

Der Eintritt ist frei. Die Gruppe bittet um Spenden für die eigenen Kosten und ein Hilfsprojekt. (mcj)

Quelle: HNA

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